Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg
Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianzim Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg

Herzlich Willkommen

 

 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger

der Landeshauptstadt Magdeburg,

 

 

ich begrüße Sie recht herzlich auf der Homepage der Fraktion Gartenpartei/ Tierschutzallianz

im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg.

 

Auf den nächsten Seite möchten wir Sie über die ehrenamtliche kommunalpolitische Arbeit unserer Fraktionsmitglieder informieren. Damit wollen wir unsere Politik transparent machen, zu einem Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt anregen, sowie Interessierten die aktuellen kommunalpolitische Informationen 

                                                                 und Fakten zur Verfügung stellen.

 

Haben sie Fragen, Anregungen, Sorgen oder Wünsche, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf oder besuchen Sie uns im Rathaus.

 

 

Roland Zander

Fraktionsvorsitzender

 

Bürgergespräch im Wohngebiet Birkenweiler zur Baustellen- und Umleitungssituation

 

Die MVB baut eine neue Straßenbahnstrecke, soweit so gut. Die Umstände, unter denen das geschieht sind allerdings nicht hinnehmbar.

 

Unsere Fraktion erreichte in den letzten Tagen mehrere Anrufe und E-Mails von Bürgerinnen und Bürgern, die im Wohngebiet Birkenweiler leben, zur derzeitigen Situation. Ein Feuerwehreinsatz musste abgebrochen werden, weil die Fahrzeuge auf den ausgewiesenen Umleitungsstrecken nicht ausreichend Platz hatten, Krankenwagen kommen nicht durch. Lieferfahrzeuge können die Gaststätte "Zur Birke" nicht mehr anfahren und die Müllentsorgung, die bereits extra kleinere Fahrzeuge einsetzt, kommt nicht an die Entsorgungsplätze. Dem Betreiber der Gaststätte "Zur Birke" wurde versichert, dass die Umleitung zu seiner Gaststätte ausgeschildert würde, nichts geschah. Nun nimmt er die Sache selbst in die Hand, doch wer kommt für die Kosten auf?

 

Die Anwohner haben durch parkende Autos kaum Einsicht bei der Ausfahrt aus Ihren Grundstücken, es wurde kein Parkverbot angeordnet. 

 

Weiterhin wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass mehrere Grundstücke die am Milchweg liegen, keinen Sichtschutz erhalten sollen und die Privatspäre dadurch enorm verletzt wird.

 

Zum Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern am 22.05.2024 hatten unsere Stadträte Roland Zander und Marcel Guderjahn den zuständigen Beigeordneten Herrn Rehbaum, der zudem Vorsitzender des Aufsichtsrates der MBV ist, eingeladen. Leider hatte er keine Zeit, am Termin teilzunehmen, er schickte einen Vertreter, der den Unmut der Bürger auf sich nehmen musste, an der Situation aber wenig ändern kann. 

 

Wir sind der Hoffnung, dass der Situationsbericht beim Beigeordneten ankommt und zeitnah Abhilfe geschaffen wird, ohne dass unsere Fraktion Anträge schreibt, deren Umsetzung sich über Monate hinziehen kann.  

 

 

Kirschblütenfest im Holzweg

Nachdem im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg leider keine Mehrheit für die Aufwertung der Kirschblüte im Holzweg gefunden werden konnte und erst recht kein Weg dahin führte, ein städtisch organisiertes Kirschblütenfest durchzuführen, entschloss sich unsere Fraktion, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

 

Gesagt, getan, kümmerten sich unser Fraktionsvorsitzender Roland Zander und unser Stadtrat Marcel Guderjahn um Sponsoren, Genehmigungen, Versicherungen, sprachen mit möglichen Teilnehmern, sorgten für Unterhaltung und die Versorgung mit Speis und Trank und organisierten so in monatelanger Arbeit das 1. Kirschblütenfest im Holzweg am 05.05.2024.

 

Leider waren die Kirschblüten in diesem Jahr bereits sehr früh in voller Blüte und zum lange feststehenden Termin, der sich an der Kirschblüte im Vorjahr orientierte, bereits verblüht. Was schade war, dem Fest dennoch nicht weh tat, nicht zuletzt durch die vielen Unterstützer und Akteure. Dankeschön an die Kinder des Hortes Am Bördebogen, die uns einen wunderschönen Baum mit tollen Blüten gebastelt haben, darüber haben wir uns sehr gefreut.

 

Vielen herzlichen Dank auch an die WOBAU, die MWG und den Flora-Park für die tolle Unterstützung und natürlich auch an alle Akteure, die FFW Olvenstedt, das DRK Bürgerhaus, die Sax`n Anhalt VIP-Band, den Hatsuun Jindo" Karate-Club Magdeburg e. V., den Spielern Stefan Korsch und Tarek Chahed vom 1. FCM für die Autogrammstunde , Paul Zander für die musikalische Umrahmung, die Teilnehmer des Trödelmarktes, alle fleißigen Helfer, die für Auf- und Abbau sorgten und natürlich auch an alle Besucher des Kirschblütenfestes.

 

 

 

 

Kundgebung des DGB zum 1. Mai 2024

 

 

Auch in diesem Jahr waren auf der Kundgebung des DGB zum 01.Mai auf dem Alten Markt in Magdeburg mit einem Stand vertreten.

 

Für die Besucher des Standes hatten wir wieder Tomatenpflanzen vorbereitet, die nun in den Händen der Hobbygärtner im eigenen Garten oder auch auf dem Balkon, viele schmackhafte Früchte hervorbringen werden. Es ist immer toll zu hören, wie begeistert unsere treuen Besucher in jedem Jahr die Ernte der Tomatenpflanzen des letzten Jahres loben.     

 

Wir informierten am 1. Mai aber auch über unsere im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg geleistete Arbeit, führten viele Gespräche über die Probleme in unserer Stadt, die Wünsche der Menschen und freuten uns, viele bekannte Gesichter wieder zu treffen und neue interessante Persönlichkeiten kennenzulernen. 

 

Viele Bürgerinnen und Bürger lobten wieder unser großes Engagement und die Beharrlichkeit, mit der wir unsere Arbeit ausüben. Darüber sind wir natürlich besondes stolz.

 

Ein großes Dankeschön geht an all die fleißigen Helfer und alle Besucher unseres Standes, die diesen Tag wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließen.

 

Wir freuen uns schon jetzt auf den 1. Mai 2025. 

 

 

 

 

 

Die Stadtratsfraktion Gartenpartei/ Tierschutzallianz bei der  Aktion „Magdeburg putzt sich“ auf dem Spielplatz  „Sonne, Wind und Wolken“ 

Die Stadtratsfraktion Gartenpartei/ Tierschutzallianz traf sich am 02.04.2024 um auf ihrem Patenspielplatz „Sonne, Wind und Wolken“ in der Bernburger Straße ihren Beitrag an der Aktion „Magdeburg putzt sich“ zu leisten. Vielen Dank auch an den Stadtrat Rainer Buller a.D und Rudi Kirschner für ihre tatkräftige Mithilfe. 

 

Seit 2018 beteiligen wir uns an der Aktion „Magdeburg putzt sich“ auf dem Spielplatz „Sonne, Wind und Wolken“, für den bereits unsere Vorgängerfraktion "Magdeburger Gartenpartei" im Jahr  2018 die Patenschaft übernommen hat.

 

Im Anschluss an unsere Putzaktion fand vor Ort eine Fraktionssitzung statt, auf der mit einigen Bürgern interessante Gespräche geführt werden konnten.

 

Unserer Fraktion vor Ort bei der AQB gGmbH

 

 

 

 

 

 

Unsere Fraktionssitzung am 26.02.2024 fand bei der AQB statt. Wir konnten uns vor Ort ein Bild über die Anlieferung und Einlagerung der Lebensmittel für die Tafel machen und einen Blick hinter die Kulissen der Nähwerkstatt, Kreativwerkstatt, Holzwerkstatt und der Grafikwerkstatt werfen. Anschließend führeten wir mit der Geschäftsführerin Alexandra Franke ein interessantes Gespräch über die Arbeit und die Herausforderungen in der täglichen Arbeit der AQB.

 

Die 1991 gegründete AQB soll als städtische Gesellschaft zur Arbeitsförderung als gemeinnützige Gesellschaft für Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung dienen und leistet seit ihrer Gründung einen erheblichen Beitrag zur Entlastung des Arbeitsmarktes in der Landeshauptstadt. Ziel  der AQB ist es, für arbeitssuchende Bürgerinnen und Bürger der Landshauptstadt Magdeburg befristete, nach Möglichkeit sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen im geförderten Arbeitsmarkt zu entwickeln und anzubieten. Im sozialen Bereich wurden und werden die Maßnahmen im gesamten Stadtgebiet, aber auch in sozialen Brennpunkten durchgeführt. Dazu zählen unter anderem die Tafel Magdeburg. Im Bereich der touristischen und kulturellen Projekte hat die AQB unter anderem das Mittelalterspektakel „Die Megedeborch“ in Szene gesetzt und touristische Ziele wie das „Steinzeithaus“ in Randau oder die „Slawenanlage“ in Pechau erbaut und betreut.

 

 

 

 

 

 

Bürgerversammlung zu den Planungen auf dem ehemaligen RAW Gelände 

 

Auch für die Entwicklung des ehemalige RAW Geländes hat sich ein Investor gefunden, der das Gebiet in ein urbanes Wohngebiet mit Hotel, Supermarkt, einer internationalen Schule und Sportstätten entwickeln möchte. Am 27.02.2024 wurden die Planungen vorgestellt. Viele Menschen fanden sich zur Besichtigung des Areals und später zur Vorstellung der Planungen im Wasserturm Salbke ein. Kritik gab es an den Planungen besonders in Richtung der Häuser, die in die Höhe gebaut werden sollen. 

 

 

 

 

 

Bürgerversammlung zu den Planungen des ehemaligen Fahlberg- List Geländes 

 

Am 17.01.2024 konnten sich die Magdeburgerinnen und Magdeburger ein Bild darüber verschaffen, was auf dem ehemaligen Gelände Fahlberg-List geplant ist. Viele der 200 Anwesenden brachten ihre Bedenken vor, ein Thema war jedoch vorherrschend: Die Magistralen von Buckau bis Salbke sind in erheblich sanierungsbedürftigen Zustand und es ist noch nicht geplant, diese Sanierung in den nächsten Jahren durchzuführen. 

Schon unsere Fraktion Magdeburger Gartenpartei stellte seit 2017 in jedem Jahr den Antrag, Gelder zur Sanierung zur Verfügung zu stellen. Leider wurde unser Antrag immer wieder abgelehnt, zuletzt im Dezember 2023, der Antrag der Fraktion Gartenpartei/ Tierschutzallianz.  

 

 

 

 

Weihnachtsfeier der Tafel

 

 

Sehr gefreut hat unsere Fraktion, dass in diesem Jahr wieder die traditionelle Weihnachtsfeier der Tafel Magdeburg stattfinden konnte. 

 

Unser Fraktionsvorsitzender Roland Zander und sein Sohn Paul ließen es sich nicht nehmen, an diesem Abend die Gäste zu bedienen.

 

Zu Gast waren ca. 800 Kinder, Frauen und Männer, die neben einem leckeren Menü, auch ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm  genießen durften.   

 

Vielen Dank an die Tafel Magdeburg, die in der Messerhalle eine würdige Atmosphare schuf und eine logistische Meisterleistung erbracht hat, um den Menschen eine schöne Zeit zu schenken! 

Verleihung des FreiwilligenPass 2023

Zum 17. Mal wurden am 5. Oktober 2023 besonders engagierte Menschen mit dem FreiwilligenPass der Landeshauptstadt Magdeburg ausgezeichnet. Die GWA Neustädter Feld, dessen Sprecher unser Fraktionsvorsitzender Roland Zander ist, schlug in diesem Jahr Petra Zimpel und Claus-Dieter Trieb zur Auszeichnung vor. Beide wurden nun für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement mit den FreiwilligenPass geehrt.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle 30 Geehrten und ein ganz besonderes Dankeschön an die vielen ehrenamtlich arbeitenden Menschen, ohne die unsere Stadt so viel wenig lebens- und liebenswerter wäre.

Tag der offenen Rathaustür am 30.09.2023

Nach 3-jähriger Pause fand am 30.09.2023 nun wieder das Rathausfest in der Landeshauptstadt Magdeburg statt. Unsere Fraktion Gartenpartei/ Tierschutzallianz war mit einem Stand in der Ratsdiele vertreten, an dem unsere Stadträtin Aila Fassl (Tierschutzallianz) und unsere Stadträte Roland Zander und Marcel Guderjahn (beide Gartenpartei) konstruktive Gespräche über die aktuelle Stadtpolitik mit unseren zahlreichen Besuchern führen durften. Auch unsere Oberbürgermeisterin Simone Borris durften wir als Gast an unseren Stand begrüßen. Wir haben uns sehr über jeden einzelnen Besucher gefreut und möchten uns herzlich für die tollen Gespräche bedanken. Vielen Dank auch für die tatkräfttige Unterstützung an die Mitglieder der Tierschutzallianz und der Gartenpartei, ohne die wir es nicht geschafft hätten, die 800 blumigen Herbstboten und das Infomaterial zu unserer Arbeit im Stadtrat zu verteilen. Wir freuen uns schon jetzt auf das Rathausfest 2024. 

Perspektiven 2023

Am 22. September 2023 durften unsere Stadträte Roland Zander und Marcel Guderjahn an der Eröffnung der 23. PERSPEKTIVEN teilnehmen und sich einen Überblick über die zahlreichen Angebote zu Aus- und Weiterbildung, Studium, Auslandaufenthalte, Praktika, FSJ und Bundesfreiwilligendienste in unserer Stadt verschaffen, den 170 Aussteller den Schülerinnen und Schüler auf der Messe veranschaulichten. Diese Messe ist eine ideale Gelegenheit, um Interessen und Stärken zu entdecken, Gespräche über die Ausbildungsinhalte zu führen und Unternehmen, Ausbildungseinrichtungen etc. kennenzu lernen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weltkindertag im Rathaus

 

 

Über 200 Grundschulkinder waren am 20.09.2023 im Rathaus zu Besuch. In Kleidung und mit Wappen, wie zu Zeiten des Magdeburger Rechts, wurden sie von der Oberbürgermeisterin und einigen Stadträtinnen und Stadträten auf dem Alten Markt empfangen und durften anschließend im Ratssaal platz nehmen und Fragen stellen, Anregungen geben und Wünsche äußern. Die Wünsche der Kinder reichten von Mülleimern für Biomüll, über Fußballtore bis hin zu Farbe, um ein freundlicheres Klassenzimmer gestalten zu können.

 

Für unsere Fraktion nahm Roland Zander teil, der den Kindern  Rede und Antwort stand und den Grundschülern der Grundschule versprach, sich mit dem Bildungsausschuss gemeinsam in der Schule ein Bild zu verschaffen.

 

 

 

 

 

4. Hundebadetag im Carl-Miller-Bad

 

 

 

Am 17.09.2023 lockte das Angebot des Vereins „Pfotenfreunde Deutschland“ e. V. zum 4. Gassi-Schwimmen im Carl-Miller-Bad. Unserer Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz ist es zu verdanken, dass dieser Hundebadetag in Magdeburg überhaupt stattfinden kann.

 

Danke an die Landeshauptstadt Maghdeburg für die Möglichkeit das Carl-Miller-Bad kostenlos nutzen zu können, an Bettina Fassl, Josef Fassl und unsere Stadträtin Aila Fassl von der Tierschutzallianz und gleichzeitig Gründungsmitglieder des Vereins „ Pfotenfreunde Deutschland“

e.V.  für die wundervolle Umsetzung des Hundebadetages.

 

Aus Gesprächen erfuhren sie, dass sich viele Menschen nach wie vor einen Hundebadestrand wünschen, also einen Abschnitt an einem See in der Landeshauptstadt Magdeburg, an denen man die Hunde ganz legal im Wasser toben lassen darf. Eine Besucherin, die gerade erst aus Leipzig nach Magdeburg gezogen ist, informierte, dass es Hundebadestrände an mehreren Seen in der Messestadt gäbe. Das spornt uns natürlich an, an dem Thema für Magdeburg dran zu bleiben.

 

 

 

 

 

 

2. Seniorentag

 

Zum zweiten mal wurde der Seniorentag am 14. September auf dem Alten Markt vom Seniorenbeirat und seinem Förderverein veranstaltet und war erneut ein großer Erfolg. Die zahlreichen anwesenden Besucherinnen und Besucher freuten sich über viele Informationsstände und das fröhliche Bühnenprogramm unter dem Motto „VON und FÜR Senior*innen“. Unsere Stadträte Roland Zander und Marcel Guderjahn ließen es sich nicht nehmen, an der Eröffnung durch die Oberbürgermeisterin teilzunehmen, die Stände zu besuchen und mit Seniorinnen und Senioren ins Gespräch zu kommen.

 

Verleihung des Kaiser-Otto-Preises an Zuzana Caputova

Nach der Verleihung des Kaiser-Otto-Preises hatten unsere Stadträte Roland Zander und Marcel Guderjahn noch die Gelegenheit persönlich im Domgarten auf Zuzana Caputova zu treffen.

 

Die Präsidentin der Slowakischen Republik gilt als passionierte Verfechterin demokratisch-freiheitlicher Werte, sie setzt sich für Frieden, Glaubwürdigkeit, Bürgernähe und einen konstruktiven Dialog ein.

 

Sie erhielt den Preis im Jubiläumsjahr Otto des Großen, anlässlich seines 1050.Todestages.   

 

 

 

 

 

 

 

 

Elbebadetag 2023

Das war er, der Elbebadetag 2023 in Magdeburg, den unsere Stadtratsfraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz organisiert hat.

 

Anlass dafür war, dass unser Antrag "Familienbaden für Groß und Klein" A0027/22 vom Stadtrat abgelehnt wurde und dass ohne unsere Initiative das zweite Jahr in Folge in Magdeburg kein Elbebadetag stattgefunden hätte.

 

Wir freuen uns sehr, dass ca. 200 Magdeburgerinnen und Magdeburger unserer Einladung gefolgt sind. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und natürlich die Wobau, ohne die dieser Tag nicht so toll hätte gestaltet werden können.

 

Sehr gefreut haben wir uns über den Besuch unserer Oberbürgermeisterin Simone Borris und dem Beigeordneten Ronny Krug und dass der Verein "Pro Elbe"sich mit einem Stand und viel Informationsmaterial am Elbebadetag beteiligt hat.

 

Der Termin für den nächsten Elbebadetag haben wir schon festgelegt, er findet am 04.08.2024 ab 10 Uhr statt. Wir freuen uns darauf! 

 

Fraktionssitzung bei der MWG-Wohnungsgenossenschaft 

Thomas Fischbeck, Vorstand und Sprecher, begrüßte unsere Fraktion am 25.05.2023 in der Letzlinger Straße, im Hauptsitz der MWG Wohnungsgenossenschaft.

 

Er informiert über die positive Entwicklung der MWG, die mehr als 15000 Mitglieder stark ist und derzeit 9077 Wohneinheiten im Bestand hat.

 

Herr Fischbeck präsentiert der Fraktion erfolgreich beendete und laufende Bauvorhaben der MWG und informiert über weitere kurz- oder längerfristige in Planung befindliche Bauvorhaben. Besonderes Augenmerk wird daraufgelegt, auch den Bedarf an großen Wohnungen für junge Familien mit Kindern zu decken. Weiterhin wurde die Entwicklung, insbesondere unter dem Aspekt der Ansiedlung von Intel in der LH MD thematisiert.  

 

Zur Sprache kamen ebenfalls die Entwicklung der Mietpreise, der Zuzug von ländlichen Gebieten in die Landeshauptstadt von hauptsächlich älteren Menschen und der Wunsch nach der Versorgung von mehr Mietern der MWG mit Fernwärme und wie dieses Ziel erreicht werden könnte.  

 

 

 

 

33 Jahre MLV Einheit

Den 33. Vereinsgeburtstag feierte am Samstag 13.05.2023 der MLV Einheit auf seinem Sportplatz am Neuen Sülzeweg. Den Besuchern bot sich ein vielseitiges Programm von Volleyballturnier bis Nonsensolympiade über Hüpfburg und Tombola. 

 

Herzlichen Glückwunsch und weiter so!

 

 

 

 

Einweihung der Kita Zwergenhügel und des  Waldorfkindergarten

Dauert es auch manchmal besonders lange, wie in diesem Fall, bis die Kita Zwergenhügel und der Waldorfkindergartens wieder in die Astonstraße ziehen durften, sind die leuchtenden Kinderaugen und die Auftritte der Kinder immer wieder ein besonders schönes Erlebnis. Wir haben uns sehr gefreut, die Eröffnung miterleben zu dürfen und wünschen allen Kindern eine tolle Zeit in ihrer Kita.

Vor Ort Termin im Neustädter Feld 

In der Sitzung der GWA Neustädter Feld, in der sich der Vorsitzende der Stadtratsfraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz als Vorsitzender engagiert, wurde Roland Zander darauf aufmerksam gemacht, dass es an der Kritzmannstraße, auf der die Bautätigkeiten zur Erstellung der 2. Nord-Süd-Verbindung geschieht, keine Überquerungsmöglichkeit in Höhe der Lebensmittelgeschäfte gibt. In seiner Funktion als Stadtrat lud er die Oberbürgermeisterin Simone Borris und den Baubeigeordneten Jörg Rehbaum ein, die Situation gemeinsam mit Stadtrat Marcel Guderjahn und den GWA Sprechern in Augenschein zu nehmen.

Nachdem die Situation erklärt war und eine Lösungsmöglichkeit gefunden war, lud Roland Zander die Oberbürgermeisterin und den Baubeigeordneten ein, den sich durch den Umleitungs- und Baustellenverkehr stark verschlechternden Zustand des Straßenbelages der Othrichstraße anzuschauen. Hier soll die Situation im Auge behalten werden und nach Abschluss der Bauarbeiten zur 2. Nord-Süd-Verbindung eine Möglichkeit gefunden werden, die Straße in den ursprünglichen Zustand zu versetzen.

 

 

 

 

Ein Dankeschön der Jugendfeuerwehr Olvenstedt

Eine Urkunde und ein tolles Foto als Dankeschön der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Olvenstedt für die Unterstützung zur Teilnahme an der Feuerwehrolympiade in Celje, Slowenien im Sommer diesen Jahres überbrachte Stadtrat Roland Zander an die Fraktionsmitglieder Aila Fassl und Marcel Guderjahn, die an der Dankeschön- Veranstaltung leider nicht teilnehmen konnten  .

Vielen Dank, wir werden einen Ehrenplatz dafür finden!   

 

 

   

Ehrung für 10 Jahre ehrenamtliche Stadtratstätigkeit für Marcel Guderjahn

Unser Stadtrat Marcel Guderjahn erhielt auf der Sitzung des Stadtrates am 10.11.2022 durch Oberbürgermeisterin Simone Borris eine Urkunde für seine 10 jährige ehrenamtliche Stadtratstätigkeit vom Städte und Gemeindebund Sachsen-Anhalt überreicht. 

Wir möchten uns dem Dank anschließen und sind sehr stolz auf unser Fraktionsmitglied, weiter so Marcy!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Bänke und Papierkörbe für das Neustädter Feld

Unser Fraktionsvorsitzender Roland Zander ist nicht nur als Stadtrat für die Gartenpartei ehrenmatlich tätig, er engagiert sich auch als Vorsitzender der GWA Neustädter Feld. Immer wieder wurde von den im Neustädter Feld wohnenden Menschen der Wunsch nach Bänken im Wohngebiet geäußert. Nachdem im Stadtrat beschlossen wurde, für einige Magdeburger Stadtteile Bänke anzuschaffen und mehrere GWA Gruppen nach den Wünschen im Stadtteil befragt wurden,die GWA Neustädter Feld jedoch nicht berücksichtig wurde, suchte Roland Zander nach anderen Möglichkeiten. Bei Herrn Lackner, Geschäftsführer der Wobau und Herrn Fischbeck, Geschäftsführer von der MWG, stieß er auf offene Ohren. Schnell und unkompliziert wurden Bänke von den Wohnungsbaugesellschaften finanziert, die heute aufgestellt werden konnten. Vielen Dank dafür! Für die Bänke und Papierkörbe wurden Paten, wie Angelika Hübner, gefunden, die regelmäßig nach dem rechten schauen.       

 

 

 

Perspektiven 2022

Einmal jährlich findet in der Landeshauptstadt Magdeburg die Messe "PERSPEKTIVEN" als Berufsorientierungs-und Bildungsmesse statt.

Die Messe bietet einen Einblick über die zahlreichen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Studienangebote und die Orientierungsmöglichkeiten nach dem erfolgreichen Schulabschluss. 
Auch in diesem Jahr ließ sich unser Fraktionsvorsitzender nicht entgehen, bei der Eröffnung der Perspektiven dabei zu sein. Ein anschließender Rundgang durch die Messehallen zeigte, dass das Interesse der Jugendlichen sehr gefragt ist und auch gern genutzt wurde. 

Zu Besuch bei der SWM im neuen "Blauen Bock"

Das neue Verwaltungsgebäude der Städtischen Werke Magdeburg ist seit einiger Zeit fertig gestellt. 

Die Besichtigung ließ sich gut mit einem Gespräch der Geschäftsführung der SWM verbinden. Auch wenn die Zuständigkeit des Eingriffs bei der Preisgestaltung für Energie im Bundestag liegt, machen sich unsere Stadträtin und die Stadträte Gedanken über die Probleme, die auf unsere Bürgerinnen und Bürger zukommen werden. 

 

3. Hundebadetag (Gassischwimmen)

Der 3. Hundebadetag in der Landeshauptstadt Magdeburg konnte am 17.09.2022 im Carl-Miller- Bad für den Veranstalter "Pfotenfreunde Deutschland" e.V. in diesem Jahr erneut ohne anfallende Kosten durchgeführt werden. Dazu hatte unsere Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz zum Haushalt des Jahres 2022 einen entsprechenden Antrag gestellt.

 

Zahlreiche Hunde und ihre Besitzer freuten sich über das Angebot und nutzten es ausführlich.

 

Stadträtin Aila Fassl und Stadtrat Roland Zander ließen es sich nicht entgehen, dem tierischen Vergnügen zuzusehen und Bettina Fassl und Josef Fassl vom Verein "Pfotenfreunde Deutschland" e.V. auf der Veranstaltung zu besuchen.

 

Für das Jahr 2023 werden wir diesen Antrag erneut stellen und hoffen wieder auf die Zustimmung der anderen Fraktionen.

Erster Seniorentag in der Landeshauptstadt Magdeburg

Der erste Seniorentag in unserer Stadt, der vom Seniorenbeirat der Landeshauptstadt Magdeburg und dem Förderverein des Seniorenbeirats organisiert und veranstaltet wurde, fand am 14.10.2022 statt.

 

Eröffnet wurde der Seniorentag von der Schirmherrin, unserer Oberbürgermeisterin, Simone Borris.
Unsere Fraktion wird durch unseren Fraktionsvorsitzenden, Roland Zander, im Seniorenbeirat vertreten. Er war nicht nur maßgeblich mit an den einjährigen Vorbereitungen für den Seniorentag und die Organisation der finanziellen Mittel zur Durchführung der Veranstaltung beteiligt. Zusammen mit seinem Sohn, Paul Zander, sorgte er für die musikalische Umrahmung des Programmes und die musikalische Begleitung der vielen tollen Auftritte auf der Bühne. Rings um den Alten Markt waren viele für Senioren interessante Infostände aufgebaut, die von den Besuchern des Seniorentages rege genutzt wurden. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt und es standen zahlreiche Sitzgelegenheiten an den liebevoll dekorierten Tischen zur Verfügung.


Die Besucher waren von der ersten Minute an begeistert von die-ser sehr gelungenen Veranstaltung und freuen sich auf den Seniorentag im Jahr 2023.


Unsere Fraktion möchte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten für die tolle Organisation und Vorbereitung bedanken. Was hier Senioren für Senioren organisiert haben, war sagenhaft.

 

Jens Fuhrberg von INTEL zu Besuch in unserer Fraktion

 

Sehr gefreut hat uns, der Besuch von Jens Fuhrberg, als Vertreter der Firma INTEL, in unserer Fraktion am 17.05.2022. Wir konnten uns durch das Gespräch ein Bild darüber verschaffen, aus welchen Gründen INTEL sich für den Standort Magdeburg entschieden hat und welche Vorhaben in den nächsten Jahren auf dem Eulenberg geplant sind, wie INTEL sich die Zusammenarbeit in der Stadt Magdeburg vorstellt und welche Synergien sich an anderen Standorten entwickelt haben. Wir sind sicher, dass dies auch in Magdeburg erlebbar wird und die INTEL Anschiedlung ein großer Gewinn für unsere Landeshauptstadt ist und wird.  

 

 

Sehr interessiert war Herr Fuhrberg auch an der von uns angetrebten Wiederaufnahme des Schüleraustausches mit unserer Partnerstadt Nashville, der vor einigen Jahren leider eingeschlafen ist. Vorstöße unserer Fraktion, den Schüleraustausch wieder zu beleben, scheiterten leider an der Ablehnung unseres Antrages im Stadtrat. 

 

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch an die neue Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Magdeburg, Simone Borris

Nicht überrascht, aber mit sehr großer Freude nahmen wir das Ergebnis der Stichwahl der Oberbürgermeister*innenwahl am 08.05.2022 auf. Mit Simone Borris hat die Kandidatin die Stichwahl gewonnen, die wir uns für dieses Amt gewünscht haben.

 

In den Jahren der Zusammenarbeit haben wir sie als höchst engagierte, zuverlässige, kompetente und respektvolle Beigeordnete und Bürgermeisterin schätzen gelernt, die dem hohen Amt der Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Magdeburg würdig ist.

 

Vielen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger, die Simone Borris ihre Stimme gaben und ihr damit das Vertrauen schenkten, unsere schöne Landeshauptstadt weiter in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. 

 

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr als Oberbürgermeisterin, frischen Wind in der Verwaltung und wünschen ihr viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Ziele und stets ein gutes Händchen für das Wohlergehen und die Zukunft der Menschen in unserer Stadt.

 

Die Kandidaten von CDU und SPD, die zur Oberbürgermeisterwahl angetreten sind, sollten die Konsequenzen aus ihren Niederlagen ziehen. 

 

 

 

Besichtigung der Deponien und Wertstoffhöfe in der Landeshauptstadt Magdeburg

Vor dem Hintergrund der geplanten Erweiterung des Wertstoffhof Silberbergweg bat unsere Fraktion darum, sich die Gegebenheiten auf den Wertstoffhöfen und Deponien unserer Stadt anschauen zu dürfen.

 

So ergab sich die Gelegenheit, dass unser Fraktionsvorsitzender Roland Zander und Fraktionsgeschäftsführerin Nicole Angerstein gemeinsam mit dem Betriebsleiter des Städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb (SAB) Andreas Stegemann und Deponieleiter Nico Schulze am 24.04.2022 Wertstoffhof und Deponie Hängelsberge, den Wertstoffhof am Silberbergweg und Wertstoffhof und Deponie Cracauer Anger besichtigen konnten.

 

Es gab interessante Einblicke in die Abläufe auf den Wertstoffhöfen, wissenswertes darüber, wie die Mülltrennung, quasi im großen Stil geregelt wird, welche gesetzlichen Regelungen zu beachten sind, wie die Lagerung der verschiedenen Stoffe erfolgen muss etc. Einen grandiosen Ausblick konnten wir von beiden Deponien als besonderes Highlight genießen. 

 

Die Erweiterung des Wertstoffhof Silberbergweg, der unserer Fraktion sehr am Herzen liegt, soll zum Ende des Jahres starten. Die Bauzeit wird ungefähr 2 Jahre betragen und in 2 Bauabschnitten erfolgen. Der Betrieb des Wertstoffhofes soll während der Arbeiten weiterhin zur Verfügung stehen.

"Magdeburg putzt sich" 2022

Nach 2-jähriger pandemiebedingter Pause freuten wir uns sehr, in diesem Jahr wieder im Rahmen der Aktion „Magdeburg putzt sich“, auf dem Patenspielplatz unserer Stadtratsfraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz „Sonne, Wind und Wolken“ in der Bernburger Straße in Magdeburg tatkräftig in Aktion treten zu können. Wie gewohnt unterstützen die Mitglieder des Vorstands der Gartenpartei gern die Fraktion. 

 

 

 

 

 

20 Jahre Schlüsselübergabe an den Campingverein Barleber See e.V.

Seit nunmehr 20 Jahren betreibt der Campingverein Barleber See e.V. erfolgreich den Campingplatz. Zu diesem Anlass lud der über 500 Mitglieder starke Campingverein die Fraktionen des Stadtrates am Ostersamstag zum Gespräch über die Fortsetzung des Pachtvertrages und über weitere aktuelle Themen ein.

 

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Simone Borris und dem Vorsitzenden des Campingvereins Dr. Helmut Bresch durfte unser Fraktionsvorsitzender Roland Zander am Eingang zum Campingplatz die neue Magdeburger Friedenslinde pflanzen. 

 

 

 

 

 

Eröffnung der Frühjahrsmesse (Elbe-Fun-Park)

Die 573. Frühjahrsmesse unter dem Namen "Elbe-Fun-Park" wurde am 01.04.2022 auf dem Messeplatz Max-Wille eröffnet. Unsere Stadträte Roland Zander und Marcel Guderjahn ließen es sich nicht nehmen, an dieser Eröffnung teilzunehmen. Bis zum 15.April 2022 öffnet die Messe für Besucher von Donnerstag bis Samstag ab 15 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bereits um 14 Uhr (Karfreitag geschlossen). Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß und den Schaustellern, besondern in Anbetracht der Situation in den letzten Jahren, eine erfolgreiche Zeit. 

 

 

 

 

 

Eröffnung des neuen Servicebüros Süd der WOBAU 

Gern nahm unsere Fraktion an der Eröffnung des neuen Servicebüro Süd der Wobau am 01.04.2022 teil. Das neue Domizil an der Salbker Straße 1 ist mit den ÖPNV und auch mit dem PKW gut erreichbar. Es ist modern und sehr kundenfreundlich gestaltet und bietet den Mitarbeitenden ein helles und geräumiges Arbeitsumfeld. 

 

 

 

 

 

Volksstimme 11.01.2022

Richtfest der Hyparschale am 12.10.2021

Mit großer Freude nahm unsere Fraktion die Einladung zum Richtfest der Hyparschale auf. Wurde der folgende Antrag "Sofortmaßnahme Sanierung der Hyparschale" (A0075/17) doch von unserer Vorgängerfraktion, Fraktion Magdeburger Gartenpartei, durch die Stadträte, Roland Zander, Marcel Guderjahn und Rainer Buller zum Sitzungstermin des Stadtrates am 20.04.2017 als Beschlussvorlage eingebracht und schließlich beschlossen:

 

Text der Beschlussvorlage: 

 

Der Stadtrat möge beschließen:

 

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, kurzfristig ein Sanierungskonzept für die Hyparschale zu veranlassen und damit den weiteren Verfall des Baudenkmals und dem möglichen Verlust des Gebäudes zu unterbinden.

 

Das Sanierungskonzept soll dem Stadtrat bis zum 3. Quartal 2017 vorgelegt werden. Für die Umsetzung der Sanierung sind Mittel in Höhe von 12 Mio. € im Haushalt der Landeshauptstadt Magdeburg für das Jahr 2018 zur Verfügung zu stellen.

 

Der Beschluss-Nr. 697-021(VI)15 ist aufzuheben.

 

Der Erhalt der Hyparschale als Maßnahmen des Denkmalschutzes und dem Erhalt des Stadtbildes sollte der Stadtverwaltung vor endgültiger Sanierungsunfähigkeit und dem damit verbundenen Abriss gelingen und ist daher nicht weiter schiebbar.

 

Von einer Verweisung in die Ausschüsse bitten wir abzusehen, da sich die Fraktions- und Verwaltungsspitzen bereits einmal auf die alternative Sanierung der Hyparschale in Eigenregie der Landeshauptstadt Magdeburg verständigt haben.

 

Begründung:

 

Der Zustand des Gebäudes hat sich in den vergangenen Jahren weiterhin dramatisch verschlechtert. Das Baudenkmal ist zu einem Schandfleck geworden, die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Magdeburg bedauern dies außerordentlich und befürchten bereits den Verlust des mit der Stadt eng verbundenen Gebäudes. Nach unseren letzten Informationen wurden 2014 und 2016 Zustandsanalysen vorgenommen, die ein weiteres Forstschreiten der Zerstörung attestiert, der Sanierungsaufwand allein an der Tragekonstruktion wurde um weitere 0,2 Mio. € erhöht.

 

Aufgrund der Schädigungen an der Schalenkonstruktion, den Randträgern, Fassadenstützen sowie den Schrägstützen sollte die Tragkonstruktion im Zentrum der Halle durch einen Hilfsstützenturm unterstützt werden um die geschwächten Tragglieder zu entlasten.

 

Weitere kostspielige Hilfsmaßnahmen sind nicht auszuschließen. Obwohl das Objekt durch einen Sicherheitsdienst bestreift wird und ein umlaufender, verschraubter Bauzaun mit Hinweisschildern auf die Gefahr bei Betreten des Objektes hinweist, ist der Vandalismus nicht zu unterbinden. Sollte die Nutzung durch die Stadt Magdeburg oder deren Eigenbetriebe nicht möglich sein, könnte das Objekt als Büroeinheiten, auch zur Vermietung, genutzt werden.

 

Weiterhin wäre auch eine Nutzung als Kaltlufthalle für Ausstellungen, gerade im Hinblick auf die Bewerbung zur Kulturhauptstadt, oder eine Trampolinhalle denkbar, die sich in Leipzig größter Beliebtheit erfreut und Einlasswartezeiten verzeichnet.

 

Die Unterbringung städtischer Nutzer oder Eigenbetrieben wurde aufgrund vorhandener Beschlusslage des Stadtrates Beschluss-Nr. 697-021(VI)15 (wird erneut öffentlich zum Verkauf bzw. zur Verpachtung ausgeschrieben) nicht weiter verfolgt. Dieser Beschluss ist aufgrund offensichtlich mangelnder Umsetzbarkeit aufzuheben, blieben doch Interessentensuche, regelmäßige bundesweite Vermarktungsinitiativen der Stadtverwaltung zur Investorensuche und Prüfungen der Konzepte seit dem Jahr 1998 erfolglos. 

 

 

2. Hundebadetag (Gassischwimmen) in Magdeburg 

 

 

Der 2. Hundebadetag in der Landeshauptstadt Magdeburg konnte am 25.09.2021 für den Veranstalter "Pfotenfreunde" e.V. in diesem Jahr ohne anfallende Kosten durchgeführt werden. Dazu hatte unsere Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz zum Haushalt des Jahres 2020 einen entsprechenden Antrag (DS0421/20/13) gestellt. Zahlreiche Hunde und ihre Besitzer freuten sich über das Angebot und nutzten es ausführlich. Stadträtin Aila Fassl und Stadtrat Roland Zander ließen es sich nicht entgehen, dem tierischen Vergnügen zuzusehen. 

 

 

 

Feierliche Übergabe der Grundschule „Am Westring“  

Am 22.09.2021 durften wir die feierliche Übergabe der Grundschule „Am Westring“ miterleben. Nachdem die Reden gehalten waren, haben die Kinder ein sehr schönes, individuelles Programm aufgeführt. Die Grundschule wurde innerhalb von 16 Monaten fertiggestellt und zu Schuljahresbeginn 2021 eröffnet. Bis zu 400 Kinder finden nun in dieser neuen Schule tolle Bedingungen zum Lernen vor und haben ausreichend Platz und Gelegenheiten, sich in den Pausen auszutoben. Im gleichen Gebäude finden sich auch die Räumlichkeiten des Hortes.

 

Wir wünschen allen Kindern eine schöne, lehrreiche, fröhliche und unbeschwerte Zeit in ihrer neuen Schule!

 

 

Spielplatzfest 2021

Zum 4. Mal hatte unsere Stadtratsfraktion am 18.09.2021 zum Spielplatzfest eingeladen, und wieder kamen viele kleine und große Besucher auf den Patenspielplatz „Sonne, Wind und Wolken“ in der Brandenburger Straße.

 

Wieder gab es die Möglichkeit einen Streifenwagen der Polizei und einen Löschwagen der Feuerwehr von innen zu bestaunen zu können oder das Geschick beim klassischen Dosenwerfen oder beim Zielen mit dem Wasserstrahl zu beweisen. Sehr beliebt war auch die Fahrt mit dem kleinen Karussell.  

 

Ganz herzlichen Dank an alle Unterstützer, die kräftig mithalfen, Strom zur Verfügung stellten, Kuchen und Kaffee mitbrachten und für die musikalische Umrahmung sorgten und so zu einem rundum gelungen Fest beitrugen und natürlich auch an alle Besucher!

 

 

 

 

 

 

Fraktionssitzung vor Ort

bei der Müllheizkraftwerk Rothensee GmbH

 

Anlässlich der geplanten Erweiterung des Müllheizkraftwerkes in Magdeburg besuchte unsere Stadtratsfraktion am 07.06.2021 den Standort am Kraftwerk-Privatweg in Rothensee.

 

Die Müllheizkraftwerk Rothensee GmbH (MHKW) betreibt am Standort Magdeburg-Rothensee ein Müllheizkraftwerk mit vier Verbrennungslinien und einer Gesamtbehandlungskapazität von etwa 650.000 t/a.

 

Das Unternehmen beabsichtigt nunmehr am Standort Rothensee einen dritten Block zur thermischen Abfallverwertung im bestehenden Müllheizkraftwerk zu errichten. Der geplante neue Block 3 soll zwei Anlagenbereiche umfassen:

  • eine thermische Abfallbehandlungsanlage für gewerbliche und industrielle Abfälle

  • Rostfeuerung sowie eine Anlage zur Verbrennung von kommunalen Klärschlämmen (Drehrohrfeuerung)

  • Die Errichtung und der Betrieb einer integrierten Mono-Klärschlammverbrennungsanlage ist vor dem Hintergrund der neuen Klärschlammverordnung notwendig.

     

    Mit der integrierten Klärschlammverbrennungsanlage soll Klärschlamm so umweltfreundlich wie möglich entsorgt werden. Mit der Novellierung der Klärschlammverordnung Ende 2017 soll die Klärschlammausbringung zu Düngezwecke weitestgehend beendet werden und Phosphor sowie andere Nährstoffe aus dem Klärschlamm zurückgewonnen werden. So dürfen Klärschlämme nur noch bedingt für die Landwirtschaft genutzt werden, können aber auch nicht dauerhaft deponiert werden. Immer schärfere Vorschriften sorgen nun dafür, dass immer weniger Klärschlamm in der Landwirtschaft verwendet werden kann und daher in Anlagen, wie künftig im MHKW Rothensee, verbrannt werden muss.

     

    In der thermischen Abfallbehandlungsanlage (Rostfeuerung) sollen künftig bis zu 40 t der Abfall pro Stunde im 24-h-Betrieb verwertet werden. Das hierfür vorgesehene Anlagenkonzept beinhaltet eine einlinige Rostfeuerung zur Dampferzeugung mit nachgeschalteter, mehrstufiger Rauchgasreinigung.

     

    Der geplante Standort für den neu zu errichtenden Block liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu den

     

    weiter östlich befindlichen MHKW-Bestandsblöcken 1 und 2 und unmittelbar nördlich angrenzend an das SWM-Heizkraftwerk bzw. die dort zwischenzeitlich errichteten Fernwärmespeicher.

     

    Für Betrieb und Wartung/Instandhaltung sind rd. 40 Mitarbeiter sowie ein ganzjähriger 24/7-Betrieb geplant. Für 2024 ist die Aufnahme des Regelbetriebs vorgesehen.

     

    Der Kaufmännische Geschäftsführer der GmbH, Herr Rolf Oesterhoff, nahm sich die Zeit und informierte uns über die Abläufe im Werk und begründete anschaulich die Notwendigkeit der Erweiterung der Kapazität.

     

     

     

 

 

 

 

Marcel Guderjahn: Neuer Vorsitzender des Ausschusses für Rechnungsprüfung

 

Am 26.01.2021 leitete unser stellvertretender Fraktionsvorsitzender Stadtrat Marcel Guderjahn seine erste Sitzung des Ausschusses für Rechnungsprüfung als Vorsitzender. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

 


 

 

 

 

Fraktionssitzung im Zoologischen Garten in Magdeburg

 

Auf Einladung der ZOOLOGISCHER GARTEN MAGDEBURG gGmbH führten wir unsere Fraktionssitzung am 28.09.2020 im Zoologischen Garten in Magdeburg durch.

Der Geschäftsführer Herr Wilke und die Assistentin der Geschäftsführung Frau Bust nahmen unsere Fraktion an der Zoohaltestelle in Empfang und führten uns zunächst durch den zum Zoo gehörenden Vogelgesang-Park, der leider im Bereich der Pergola sehr unter Vandalismus leidet.

Nach einer kleinen Führung durch den Zoo führten wir ein langes und intensives Gespräch und sprachen kritisch über die Vorkommnisse in der Vergangenheit und mögliche Perspektiven für die zukünftige zeitgemäße Umgestaltung.

 

 

 

 

 

 

Veranstaltung zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung zum Bebauungsplan Nr. 303-1

"Am Schroteanger 72-76/ Steinbergstraße"

 

 

 

Die auf der Veranstaltung hervorgebrachten Einwände veranlasste unsere Fraktion zu nachfolgendem Schreiben an den Oberbürgermeister Dr. Trümper und Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr Dr. Scheidemann.

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Trümper,

sehr geehrter Herr Beigeordneter Dr. Scheidemann,

 

 

am 23. Januar 2020 hat der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg die Änderung des Geltungsbereiches, die Umbenennung, den Verfahrenswechsel und öffentliche Auslegung des einfachen Entwurfs des Bebauungsplanes Nr. 303-1 "Am Schroteanger 72-76/ Steinbergstraße" beschlossen.

 

Die Erforderlichkeit der B-Planaufstellung ergab sich laut Begründung als erforderlich, um die städtebauliche Entwicklung und Ordnung, die bauliche und sonstige Nutzung der Grundstücke in der Gemeinde nach Maßgabe des Baugesetzbuches vorzubereiten und zu leiten. Weiter heißt es,

 

Zitat:

„Bauleitpläne sollen eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung und eine dem Wohl der Allgemeinheit entsprechende sozialgerechte Bodennutzung gewährleisten und dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln (§1 Abs. 5 BauGB). Das Plangebiet stellt sich derzeit als Gemengelage aus Wohngrundstücken und privater Gartennutzung dar und ist planungsrechtlich dem Innenbereich gemäß § 34 BauGB zuzuordnen. Es besteht teilweise Baurecht. Für die südlich gelegenen Grundstücke ist derzeit die Erschließung nicht gesichert. Um hier eine Erschließungsstraße errichten zu können, ergibt sich laut Aussage der Verwaltung ein Planungserfordernis im Sinne des §1 Abs. 3 BauGB zur Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung. „

 

Nach den Hinweisen der Besitzer der im Geltungsbereich des Bebauungsplanes liegenden Grundstücke, die in Schreiben an unsere Fraktion und in der Informationsveranstaltung zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung am 10.09.2020 vorgetragen wurden, lässt sich feststellen: 

 

Die Grundstücke sind erschlossen. Es wird von keinem Besitzer der Grundstücke beabsichtigt, Teile ihrer Grundstücke zu veräußern oder zu bebauen, eine weitere Erschließung ist daher nicht erforderlich. Es besteht auch keine Veranlassung, die bauliche und sonstige Nutzung der Grundstücke in der Gemeinde nach Maßgabe des Baugesetzbuches vorzubereiten oder zu leiten.

Auch das Grundstück auf dem derzeit ein Neubau entsteht, wurde vom Bauherrn infolge der Festlegungen der erteilen Baugenehmigung privat erschlossen und das in wesentlich größerem Umfang, als für sein Objekt überhaupt erforderlich. Dies verursachte immense Kosten.

 

Laut bisheriger, gestern erläuterten Planung, soll die vorhandene Straße auf beiden Seiten jeweils verbreitert werden. Die Landeshauptstadt Magdeburg müsste zur Umsetzung dieser Planungen private Grundstücke aufkaufen, auf jeder Seite 1,5 Meter. Dazu ist derzeit keiner der Besitzer der Grundstücke bereit. Vor Allem auch, weil es keinen erklären Grund gibt.

 

Mehrfache Fragen der gestern anwesenden Grundstücksbesitzer, zum Anlass der Aufstellung des Bebauungsplanes, konnten von den Mitarbeitern nicht ausreichend beantwortet werden. Anfangs wurde durch die Sitzungsleitung erklärt, es gäbe weitere Bauabsichten. Die anwesenden Grundstücksbesitzer konnten dies jedoch nachvollziehbar widerlegen. Später wurde erklärt, die Müllabfuhr dürfe nicht rückwärts aus Straßen herausfahren.

 

Es gäbe sicher Lösungen für dieses Problem. Die Aufstellung und Umsetzung eines Bebauungsplanes ist hier jedoch aus unserer Sicht unangemessen.

 

Von den Besitzern der Grundstücke wurde geschildert, welche prägnanten und brachialen Eingriffe in die privaten Grundstücke zur Umsetzung des B-Planes nötig wären. Die jetzige Nutzung der Grundstücke wäre nicht mehr möglich.

 

Grundstücke sollen in der Mitte geteilt werden und private Grünflächen sollen zu öffentlichen Grünflächen, von denen Teile für einen Radweg versiegelt werden würden, umgewidmet werden.

 

Zudem müssten die Besitzer, die weder Verkaufs- noch Bauabsichten haben, Erschließungskosten tragen. 

Es ergibt sich außerdem keine Notwendigkeit, im Gebiet neue Fahrradwege zu errichten, da sehr gut ausgebaute Radwege vorhanden sind. Selbst bei der Veranstaltung anwesende Radfahrer*innen erkennen keinen Bedarf an weiteren Radwegen und möchten keine weiteren Grünflächen versiegelt wissen, um schneller mit dem Fahrrad voran zu kommen.

 

Jedoch wurde ein Hinweis gegeben, alternativ zum Neubau des Radeweges an der westlichen Steinbergstraße, die eine private Straße ist, die Böschung der Schrote entlang der Schmeilstraße zu sanieren und in diesem Zuge den derzeit, als für Fußgänger gefährlich einzuordnenden Gehweg, der auch in Richtung Schule und ÖPNV Anbindung liegt, zu verbreitern und als Fuß-und Radweg auszubauen. Der Vorschlag dürfte Ihnen bereits in Schriftform vorliegen.

 

Die im B-Plan Verfahren verwendete Karte stellt zudem nicht die tatsächlichen Verhältnisse dar. Die Liegenschaftskarte zeigt die korrekten Verhältnisse. Diese wurden dem Stadtplanungsamt bereits übermittelt.

 

Der Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg hat mit Beschluss Nr. 567-11(III)00 am 06.04.2000 das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 303-1 eingeleitet. Planungsziele waren die Festsetzung eines Wohngebietes, die Verbindung der Straßenabschnitte der Steinbergstraße als öffentliche Straße und die Verbindung zur Straße Am Schroteanger, sowie die Sicherung der Führung des Börderadweges im betreffenden 

Abschnitt. Vom 10.11. bis zum 11.12.2000 wurde eine frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Danach erfolgte knapp 20 Jahre keine weitere Bearbeitung. Auch ein früherer B-Plan wurde nicht verfolgt.

 

Dieses Vorgehen ist nach den Kenntnissen der Verhältnisse vor Ort und den Schilderungen der notwendigen unverhältnismäßigen Eingriffe in die privaten Grundstücke auch für die derzeitige Planung aus Sicht unserer Fraktion, das einzig Richtige. Sollte sich später Planungsbedarf ergeben, kann diese auch dann noch durchgeführt werden.

 

In der Landeshauptstadt Magdeburg ergeben sich viele wichtige städtebauliche Aufgaben, die im Stadtplanungsamt zu bearbeiten sind. Auch aus diesem Grund sollte die vorhandenen Kapazitäten und die Energie der Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes nicht in die, nun notwendige kostenintensive Variantenuntersuchungen zum Bebauungsplanes Nr. 303-1 "Am Schroteanger 72-76/ Steinbergstraße" eingesetzt werden, für die kein konkreter Anlass vorliegt.  

 

Unsere Fraktion bittet Sie darum, die schriftlichen Einwendungen der Bürger*innen und das Protokoll der gestrigen Versammlung schnellstmöglich einzusehen, und alle weiteren Planungen und die Bearbeitung des einfachen Entwurfs des Bebauungsplanes Nr. 303-1 "Am Schroteanger 72-76/ Steinbergstraße" umgehend einzustellen und darüber informieren.

 

Zur Leitung der gestrigen Veranstaltung möchten wir anmerken: Die Einwände der Bürger*innen wurden trotz der hohen Emotionalität, zu jeder Zeit sehr sachlich hervorgebracht und begründet. Es gab keinerlei Veranlassung, den Anwesenden das Hausrecht zu erklären und mit dessen Anwendung zu drohen.

 

Mit freundlichem Gruß

 

Roland Zander

Fraktionsvorsitzender

 

 

 

 

 

Aussergewöhnliche Zeiten, aussergewöhnliche Fraktionssitzung

 

 

Am 13.05.2020 führte unsere Fraktion eine eher außergewöhnliche Fraktionssitzung in der Kleingartenanlage "Lerchenwuhne" e.V. im Kleingarten unseres Fraktionsvorsitzenden Roland Zander durch.

 

Zu Gast war dieses Mal der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg Dr. Lutz Trümper, bei dem wir uns ausdrücklich noch einmal für sein Kommen und das Gespräch bedanken möchten. Ebenfalls zu Gast war Josef Fassl, neben Stadträtin Aila Fassl, als Vertreter der Tierschutzallianz.

 

Aktuelle stadtpolitische Themen, vor allem jene, zu denen unsere Fraktion mit Bürger*innen der Landeshauptstadt häufig im Austausch steht wurden besprochen. Auch der mögliche Standort einer neuen Grundschule in Cracau, für die nun nach dem Willen von SPD und den Linken eine Kleingartenanlage geopfert werden soll. Erst im August 2019 wurde der Bestand dieser Kleingartenanlage, nach langer Diskussion, im Stadtrat beschlossen.

Der Verdruss der Kleingärtner ist verständlich und unsere Fraktion fassungslos, über diesen Umgang der Fraktionen SPD und Linke mit den Kleingärtnern.

 

Aber auch die Bebauungspläne auf der Rotehorninsel, die Lage in Neue Neustadt, die Öffnungszeiten der Bürgerbüros, das Thema autofreie Innenstadt, bessere Bedingungen für Radfahrende, unser Antrag zur morgigen Sitzung für bedingungsloses Wohnen für Obdachlose und viele weitere Themen wurden angeschnitten. Fehlen durfte auch nicht das Thema der Wirkung der Coronaepedemie, welches noch lange in der Landeshauptstadt Magdeburg nachwirken wird.

 

Zu guter Letzt wurde dem Oberbürgermeister, die Frage zur Bebauung von Kleingartenanlagen in der Landeshauptstadt Magdeburg gestellt. Die Gretchenfrage, wie er sie nannte, beantwortete er wie folgt:

 

Sein Wort gilt noch heute, es wird keine Kleingartenanlage für Wohnbebauung geopfert, wo die Kleingärtner nicht auch ihre Parzellen aufgeben möchten.

 

 

 

 

 

Bezahlbaren Wohnraum für Familien schaffen

 

Bilanz und Ausblick der Kommunalpolitik

Fragen an Fraktionsvorsitzende im Stadtrat  

Roland Zander (Gartenpartei/Tierschutzallianz)

 

 

Traditionell bittet die Volksstimme am Ende eines Jahres die Vorsitzenden der Fraktionen im Stadtrat um eine Bilanz und lädt zum Ausblick in Schlaglichtern ein. Im Teil sechs unserer Serie antwortet heute Roland Zander, Vorsitzender der Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz, die drei Ratsmitglieder stellt.
Von Katja Tessnow
Fürs Foto zu dieser Serie baten wir alle Ratsfraktionschefs, sich mit ihrem bevorzugten Verkehrsmittel in Magdeburg zu zeigen. Zu Fuß am Barleber See bummeln – das ist Roland Zanders liebste Fortbewegung. Auch in der Stadt geht er gern zu Fuß. Foto: Uli Lücke
 
 
Fürs Foto zu dieser Serie baten wir alle Ratsfraktionschefs, sich mit ihrem bevorzugten Verkehrsmittel in Magdeburg zu zeigen. Zu Fuß am Barleber See bummeln – das ist Roland Zanders liebste Fortbewegung. Auch in der Stadt geht er gern zu Fuß. Foto: Uli Lücke

1. Was erachten Sie als größte stadtpolitische Herausforderung 2020?

 

Die Erwartungen der Bürger*innen zu erfüllen, wie die Verbesserung der Aufenthaltsqualität und attraktive Gestaltung des Strandbades am Barleber See mit Wasserspielen für Groß und Klein, Liegewiese sowie Spiel- und Sportmöglichkeiten.

 

2. Welchen Schwerpunkt will Ihre Fraktion 2020 für die Stadtentwicklung setzen?

 

Bestehender kommunaler Wohnraum muss attraktiver gestaltet werden, um dem steigenden Leerstand entgegenzuwirken, es muss sozial verträglicher Wohnraum für Familien geschaffen werden. Neuversiegelung muss unterbleiben, Fassaden und Dächer müssen begrünt werden.

 

3. Über welchen Ratsbeschluss 2019 haben Sie sich besonders gefreut?

 

Nach fünf Jahren hat der Stadtrat 2019 das erste Mal einen Antrag unserer Fraktion zum Schutz einer Kleingartenanlage einstimmig beschlossen und drei weitere Kleingartenanlagen nicht überplant. Hierfür haben wir mit den Kleingärtnern gekämpft und Unterschriften gesammelt.

 

4. Welche Ratsentscheidung 2019 hat Sie geärgert?

 

Das Demokratieverständnis an sich, zum Beispiel zur Diskussion unseres Antrages zur Beendigung der Planungen zur Wohnbebauung am Kleinen Stadtmarsch wurde unsere Fraktion vom Ausschuss für Umwelt und Energie nicht eingeladen.

Jedoch lud man die Vorhabenträger ein, über ihr Projekt zu referieren.

 

5. Was betrachten Sie als größten Erfolg Ihrer Fraktion im Ratsjahr 2019?

 

Seit 2016 war es unser Anliegen, die Sanierung des Barleber Sees zu beginnen. Der Bürgermeister wollte uns Kescher schenken und Mitglieder des Stadtrates bezeichneten unsere Anträge als Populismus. Im Oktober konnten wir nun den Abschluss der Sanierung des Barleber Sees feiern.

 

6. Wer ist Ihr/e Magdeburger/in des Jahres 2019?

Verdient haben den Titel viele ehrenamtlich tätige Magdeburger*innen. In diesem Jahr ist meine Favoritin Stephanie Brehm vom Verein „tierisch geborgen“, die sich seit 15 Jahren für die Menschen ehrenamtlich einsetzt.

7. Was war die Panne des Jahres 2019 in Magdeburg?

Auch 2019 wieder bei den Magdeburger Verkehrsbetrieben, die sich seit ganzen sechs Jahren nicht in der Lage sehen, den Zehn-Minuten-Takt nach Rothensee wiedereinzuführen und in den nächsten Jahren auch keine Möglichkeit dazu finden möchten.

8. Was war Ihr Höhepunkt im Stadtleben 2019?

 

Die Neueröffnung des Flora-Parks nach der Umgestaltung im Innen- und Außenbereich. Nachdem im Ausschuss für Stadtentwicklung darüber diskutiert wurde, den Park zur Hälfte abzureißen, bin ich sehr froh, dieses Einkaufszentrum im Norden unserer Stadt saniert und wieder belebt zu wissen.

 

9. Wo muss Magdeburg 2020 besser werden?

 

Die Suche nach Informationen im Ratsinformationssystem für die Bürgerinnen und Bürger muss besser werden und Bürgerversammlungen besser kommuniziert werden. Auch die Werbung für unsere schöne Stadt im Umland könnte besser sein.

 

10. Was könnte der Höhepunkt 2020 in Magdeburg werden?

 

Der Beschluss zu unserem Antrag zur Beendigung der Planungen zur Bebauung am Kleinen Stadtmarsch wird mein Höhepunkt. Ich bin gespannt, ob Grüne/ future, Die Linke und die AfD ihre Wahlversprechen halten, dann wäre das Thema klar vom Tisch.

 

 

 

 

Weihnachtstafel 2019

 

Auch in diesem Jahr wollte sich Fraktionsvorsitzender Roland Zander nicht entgehen lassen, den Gästen bei der Weihnachtstafel das Essen zu servieren. Vielen Dank an die AQB und alle fleißigen Helfer, die den Gästen einen schönen, stimmungsvoll weihnachtlichen Abend bereitet haben.

 

 

 

 

 

Sanierung des Barleber See abgeschlossen

 

Beigeordneter Prof. Dr.Puhle begrüßte unsere Fraktion heute als „die Vorantreiber“ der Sanierungsmaßnahme und das aus guten Grund.

Wir freuen uns sehr, wieder einen Erfolg unserer Arbeit im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg im Sinne der Bürger*innen und Erholungssuchenden aus Nah und Fern zu verzeichnen.

Nachdem die Fraktion Magdeburger Gartenpartei in der letzten Legislatur, unermüdlich und lange Zeit im Stadtrat für die Sanierung des Barleber See kämpfte, wurde heute endlich die Restaurierung des Barleber See beendet.

Sicher auch, weil sich so viele Menschen an der von Familie Ohm gestarteten Petition beteiligten. Auch als Bürger oder in kleiner Fraktion ist es möglich etwas zu erreichen, es dauert nur manchmal ein bisschen länger, als bei den Wünschen der „Großen“.

Rob Muffels, SCM-Schwimmer, und einige andere freiwillige Schwimmer ließen sich bei herrlichstem Oktoberwetter, trotz der knappen Wassertemperatur nicht nehmen, das wiedergewonnene Badevergnügen zu testen.

v.l.n.r. Beigeordneter Prof.Dr. Puhle, Stadtrat Roland Zander und Stadtrat Marcel Guderjahn

Anbaden

Rathausfest 2019

 

Am 5. Oktober öffneten sich wieder die Türen des Alten Rathauses für interessierte Besucher im Rahmen des alljährlichen Rathausfestes.

Unser Stand war wie immer gut besucht, die Fraktionszeitung wurde gern zum zu Hause lesen mitgenommen, ebenso fand unsere Fraktionspostkarte, welche die Bürger*innen unsere Fraktion näherbringen und animieren soll, sich aktiv an den kommunalpolitischen Geschehnissen zu beteiligen, regen Anklang.

Es wurden viele tolle Gespräche geführt und Unterschriften gegen die Bebauung des Stadtparkes Rotehorn und für einen Badestrand gesammelt, 200 Rosen an die Besucher verschenkt und es durfte genascht werden. 

Die Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz bedankt sich sehr herzlich bei allen Besuchern für den gelungenen Tag. Auch allen Helfern einen lieben Dank, ob für die Unterstützung bei Aufbau und Betreuung des Standes oder die veganen Köstlichkeiten von Marie und Heiko von „Magdeburg vegan“, die Apfelmuffins, Schokokuchen und deftiges Gebäck für die Gäste unseres Standes Gäste gebacken hatten.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr.

 

 

 

 

Stadtrat Roland Zander und Stadträtin Aila Fassl warten auf die Besucher

v.l.n.r Gerald Ramcke (Gartenpartei) , Nicole Angerstein , Aila Fassl 

v.l.n.r.  Aila Fassl, Josef Fassl und Bettina Fassl (Tierschutzallianz)

 

 

 

Der Förderverein „Silberschlag“ e.V. zu Besuch

Zur Vorstellung des in der Planung befindlichen Projektes zur Errichtung eines Astrophysikalischen Zentrums in der in der Landeshauptstadt Magdeburg besuchte am 30.09.2019 der Förderverein „Silberschlag“ e.V. unsere Fraktion.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein astrophysikalisches Zentrum mit Erlebnischarakter für Wissenschaft, Bevölkerung, Schulen und die Universität zu planen, indem Naturwissenschaften erlebbar und interaktiv präsentiert werden können, zudem soll die Neugier auf das Erforschen entfacht werden.

Eröffnung der 1009. Herbstmesse

Das älteste Volksfest Deutschlands muss erhalten bleiben und zwar auf dem Messeplatz Max Wille, der seit sehr vielen Jahren traditionell die Frühjahrs- und Herbstmesse beheimatet.

 

Gern zeigt die Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz die Verbundenheit mit unserer "Magdeburger Messe" und freut sich an der Eröffnung teilnehmen zu dürfen.

Karl Welte, Vorsitzender des Schaustellerverbandes VSG, hält die Rede zur Eröffnung.

 

 

 

Perspektiven 2019

 

Eröffnung der Messe Perspektiven  

 

 

 

 

 

Wie tickt die Kommunalpolitik in Zeiten politischer Beben? Die Volksstimme hat alle Fraktionschefs im neuen Stadtrat zum Gespräch eingeladen.

 

Im Teil 6 der Serie beantwortet Gartenparteiler Roland Zander die Fragen von Redakteurin Katja Tessnow.

 

 

Volksstimme: Sie sind als politischer Neuling erstmals 2014 für die von Ihnen selbst mitbegründete Magdeburger Gartenpartei in den Stadtrat eingezogen. Was haben Sie in ihren ersten fünf Ratsjahren gelernt?

Roland Zander: Dass viele im Rat leider sehr nachtragend sind, wenn man ihnen offen die Meinung sagt. Außerdem habe ich gelernt, dass dieses Amt wirklich mit unheimlich viel Arbeit verbunden ist, wenn man wirklich am Ball bleiben und mitreden will. Wir machen das ja alle ehrenamtlich.

Volksstimme: Das Parteiensystem ist bundesweit und besonders in Ostdeutschland in Bewegung. Einer wählt Protest, der nächste gar nicht und der Dritte – so wie Sie – gründet selbst eine Partei. Lohnt sich das?

Roland Zander: Wir, eine Handvoll Gründungsmitglieder, haben uns vor sechs Jahren zusammengefunden, als uns Bebauungspläne für unsere Gartensparte im Neustädter Feld zu Ohren kamen. Was machen wir? Auf Bettelbriefe oder Petitionen wollten wir nicht vertrauen. Man erreicht einfach nichts. Wir hätten uns damals nicht träumen lassen, was wir aber als Partei in so kurzer Frist erreichen konnten. Den Kampf um unsere Gärten haben wir gewonnen. Wir sitzen im Stadtrat. Die Partei hat heute allein in Magdeburg knapp 500 Mitglieder, noch ein paar im Umland dazu und wir wachen weiter. Alle Parteien und die Verwaltung gehen heute etwas anders mit dem Thema Kleingärten um Das haben wir geschafft.

Volksstimme: Sie hatten sich 2014 der Linksfraktion angeschlossen, dann andere Abtrünnige von links bis AfD zur eigenen Fraktion um sich geschart.

Roland Zander: Bei den Linken habe ich schnell gedacht, ich höre ja wohl nicht richtig, als ich bei Fraktionssitzungen plötzlich zur Rede gestellt wurde für Dinge, die ich privat bei Facebook oder Twitter gepostet habe. Ich habe mich regelrecht ausspioniert gefühlt wie von der Stasi und mit einem Sprechverbot belegt. Da habe ich gesagt, ich gehe. Und das mit der AfD – also wir werden sicher keine Anträge mit der AfD Fraktion zusammen stellen, aber ich denke, das wird viel zu hochgehängt. Wir hatten in der letzten Legislatur überhaupt keine Berührungsängste, ein ehemaliges AfD-Mitglied aufzunehmen. Ich weiß auch nicht, wie man auf die Idee kommt, uns dafür als Garten-AfD zu bezeichnen, wie es in den Kommentaren unter einem Post von Lars Johannsen vom Mai 2019 bei Facebook zu lesen ist. Aber jetzt sind wir froh über die neue Allianz aus uns zwei gewählten Gartenpartei-Mitgliedern und der Abgeordneten der Tierschutzallianz.

Volksstimme: Nicht wenige im Rat werfen Ihnen Populismus vor und Polterei.  

Es stimmt schon, dass ich gern vorpresche im Stadtrat und auch mal übers Ziel hinausschieße, aber so bin ich eben. Ich sage den Leuten gerne meine Meinung ins Gesicht. Das werde ich mir auch nicht abgewöhnen. So spricht der Magdeburger auf der Straße auch.

Allerdings hatte das auch zur Folge, dass mindestens in der letzten Ratslegislatur die meisten Ihrer Anträge sang- und klanglos durchfielen im Rat.

 

Roland Zander: Das ist so, aber das ändert sich gerade. In den letzten fünf Jahren wurden unsere Anträge meist grundsätzlich abgelehnt, vielleicht zwei sind durchgekommen. Heute sieht es anders aus. In der letzten Sitzung sind alle unsere Anträge erst mal durchgegangen in die Ausschüsse, ob es um Tierschutz oder den Zehn-Minuten-Takt der Bahn nach Rothensee. Ich denke, angesichts der neuen Mehrheitsverhältnisse im Rat, merken die größeren Fraktionen, dass Sie uns brauchen, auch die drei Stimmen unserer Fraktion.

Volksstimme: Mit wem wollen Sie künftig im Rat zusammenarbeiten?

Roland Zander: Wir sehen da keinen richtigen Partner. In der Vergangenheit wollte man uns nicht als Partner, jetzt legen wir auf niemanden fest. Wir wollen keine Absprachen im Hintergrund, sondern in Ausschüssen und im Stadtrat die offene Diskussion suchen. Man wird an uns trotzdem nicht so leicht vorbeikommen.

Volksstimme: Die aktuellen Umwälzungen im deutschen Parteiensystem, dass der Wähler die großen Parteien regelrecht abstraft – Sie müssten es geradezu gerne sehen.

Roland Zander: Ja, das sehe ich gerne. Die haben alle vergessen, allerdings auch die Grünen, den Bürger mitzunehmen. Gar nicht. Sie denken, sie sind der Papst, ihr Bürger seid das Gefolge und habt zu machen, was wir sagen. So ist es doch. Wenn der Bürger was zu sagen hätte, hätten wir keine Probleme mit Plätzen in Kitas oder Schulen bekommen, zum Beispiel. Ich denke, die Bürger würden auch nicht mehrheitlich darauf kommen, den Stadtpark zu bebauen. Das ist so. Aber man hört nicht darauf, was der Bürger möchte. Wir werden massenhaft von Leuten darauf angesprochen, die sich nicht gehört fühlen.

Volksstimme: Über den Schutz der Kleingärten als ihren Markenkern hinaus – was sind Ihre Ziele im Rat bis 2024?

Roland Zander: Die Nachfrage nach Kleingärten steigt übrigens, auch unter jungen Familien. Unsere Sparte hat 107 Parzellen und eine Warteliste.

Volksstimme: Geht Gartenschutz für Sie auch vor Schulneubau? Nein, wenn es wirklich gar keine alternativen Flächen für den Bau einer dringend nötigen Schule gibt, dann geht die Schule vor. In den allermeisten Fällen gibt es aber Alternativen, die werden nur oft gar nicht offen diskutiert.

Volksstimme: Zurück zu Ihren weiteren Prioritäten, die Ihre Fraktion setzen möchte.

Roland Zander: Kinder und Jugendliche haben für uns Priorität. Kita- und Schulneubauten sind inzwischen zum Glück auf dem Weg, aber es fehlen Jugendfreizeiteinrichtungen. Die vollen Kitas und Schulen zeigen doch klar, es gibt wieder mehr Kinder in Magdeburg. Auch die, die nicht in Vereinen Fußball oder Schach spielen, brauchen Orte für die Freizeitbeschäftigung. Jetzt sehe ich viele von ihnen auf der Straße sitzen bei uns im Neustädter Feld und sie wissen nicht, was sie machen sollen. Die Stadt braucht mehr Jugendeinrichtungen. Wir werden einen Antrag stellen. Mehr Fürsorge brauchten aber auch unsere Rentner, die zum Beispiel lange auf Arzttermine warten müssen. Die Stadt kann das schwer alleine regeln, aber sich stärker für Lösungen einsetzen. Und dann gibt es natürlich noch die großen Themen Bebauung, Wohnen, Stadtgrün.

Volksstimme: Wie bewerten Sie die aktuelle bauliche Stadtentwicklung?

Roland Zander: Gebaut wird aktuell fast nur da, wo man viel Geld verdienen kann. Auf der anderen Seite mangelt es an manchen Stellen an der Pflege des Wohnungsbestands zum Beispiel im Kannenstieg. Der Wobau-Chef argumentiert dann, einzelne Häuser würden nicht mehr saniert, weil es nicht mehr attraktiv sei, dort zu wohnen. Dann ziehen dort mehr und mehr Ausländer und sozial Schwache ein. Der Altmieter, meist Rentner, fühlt sich verdrängt, beklagen Krach und Müll. Diese Probleme gibt es gar nicht wenig und nicht nur am Moritzplatz.  Ich denke, das wird zum Teil bewusst zugelassen, um die unsanierten Blöcke irgendwann abreißen und anderenorts Neubauten mit höheren Mieten errichten zu können. Wir sollten aber ja nicht zu viele Sozialwohnungen vernichten und später schreien alle, dass sie fehlen.

Volksstimme: Der Wohnungsmarkt entwickelt sich aus Ihrer sich in die falsche Richtung?

Roland Zander: Ja, die Sorge habe ich schon. Man baut im Moment viel und teuer neu. Und ich weiß gar nicht, wo die Leute alle herkommen sollen, die sich dann etwa 800 000 Euro teure Eigentumswohnungen mit Elbblick kaufen oder Wohnungen für vierstellige Mietpreise beziehen. Wenn Private so etwas bauen, ist das ihre Sache, Wobau und Genossenschaften müssen in erster Linie für die bezahlbareren Wohnungen sorgen. Es stehen im Moment eine ganze Menge Magdeburger, die in den kommenden Jahren eine Rente beziehen werden, von der sie kaum leben können. Das wird noch einen ganz schönen Knall geben. Und diese Roland Zander: Menschen müssen irgendwo würdig, aber bezahlbar wohnen können. Der Bedarf an Sozialwohnungen wird wachsen.

Volksstimme: Stichwort Stadtgrün: Sie attackieren heftig die geplante Stadtmarsch-Bebauung. Glauben Sie, dass das Projekt überhaupt noch zu stoppen ist?

Roland Zander: Natürlich. Der Stadtpark – auch der Stadtmarsch als sein Eingang – ist für uns tabu in Sachen Bebauung. Wir fordern den Abbruch des bauvorbereitenden Satzungsverfahrens und die Aufhebung des Ratsbeschlusses zu seiner Einleitung und wissen, dass auch andere Fraktionen das Vorhaben kritisch stehen. Die Kleingärtner wurden dort leider schon vertrieben. Also schlagen wir am Standort ein Pilotprojekt vor – den offenen Bürgergarten nach dem Vorbild zum Beispiel von Hamburg; keine geschlossene Sparte, sondern eine für Jedermann begehbare Anlage mit Aufenthaltsbereichen, Grill- und Spielflächen. Das Modell könnte später einmal zum Vorbild auch für andere Gartensparten werden, die sich mit den Generationen ja auch weiterentwickeln müssen. Außerdem fordern wir ganz klar: mehr Baumschutz, mehr Nachpflanzungen – auch in der Innenstadt. Wir haben im Stadtrat außerdem mal beschlossen, dass in Magdeburg verstärkt Dächer und Fassaden begrünt werden sollen. Da sehe ich noch nichts.

 

Besuch im KGV "Fort I" e.V. 

v.l.n.r Roland Zander, Marcel Guderjahn, Rainer Mischlinski, Aila Fassl

 

 

Der erste offizielle Termin der VII. Wahlperiode führte unsere Stadträte in die Kleingartenanlage "Fort I" e.V.

 

Nachdem die Beschlussvorlage zum Bau der Grundschule Buckau, unter anderem auf dem Friedhof oder direkt auf dem Gelände der Kleingartenanlage vom Oberbürgermeister zunächst zurückgezogen wurde, ist nun in der ersten Sitzung des Stadtrates nach der Kommunalwahl, allerdings vom alten Stadtrat, beschlossen worden, die neue GS Buckau hinter der Kleingartenanlage, auf ungenutzten Tennisplätzen, zu errichten.

 

Sorge bereitet den Kleingärtnern von Fort I nun die Schaffung der Zufahrten zur zukünftigen Grundschule, die durch die derzeit ungünstige Anlage der Straße und der schmalen Fußwege. Auch ein Radweg ist derzeit nicht vorhanden und der Platz im derzeitigen Straßenraum sehr begrenzt.

 

Gespräche mit dem Verband der Gartenfreunde Magdeburg gäbe es bereits, wurde dem Stadtrat zur Drucksache erklärt. Allerdings, wie gewohnt ,ohne Einbindung der Kleingärtner.

 

Stadträtin Aila Fassl und die Stadträte Roland Zander und Marcel Guderjahn und der Vorsitzende des Vorstandes, Rainer Mischlinkski, konnten sich am 25.06.2019 ein Bild der Situation vor Ort verschaffen. Ein sicherer Schulwege für die zukünftigen Grundschüler und der Erhalt der Kleingärten und der dazugehörigen Flora und Fauna ist mit gutem Willen möglich, dafür werden wir uns einsetzen. 

 

 

v.l.n.r Aila Fassl, Rainer Mischlinski, Marcel Guderjahn, Roland Zander

 

25-06-2019

Gründung der Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

Am 11.06.2019 fanden sich die, für die VII. Wahlperiode gewählten Stadträte, Aila Fassl(Tierschutzallianz), Roland Zander (Gartenpartei) und Marcel Guderjahn (Gartenpartei), zum Gespräch über die künftige Zusammenarbeit in einer Fraktion im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg ein.

 

Konsenz war, auch aufgrund früherer Gespräche und gegenseitiger Sympathie und ähnlicher kommunalpolitischer Ziele, schnell gefunden und die neue Fraktion besiegelt.

 

Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Arbeit.

 

11-06-2019

 

v.l.n.r. Roland Zander, Aila Fassl, Marcel Guderjahn

 

 

 

 

Pegelmesstation in Beyendorf-Sohlen eingeweiht

Foto: Julia Irrling

Mit großer Freude und vielen genommenen Hürden konnte am 03.05.2019 die Einweihung der von unserer Fraktion beantragte Pegelmesstation in Beyendorf-Sohlen stattfinden.

Eigentlich hatten sich die Bürger des Magdeburger Stadtteils Beyendorf-Sohlen eine digitale Pegelmesstation an der Sülzebrücke gewünscht.

 

Diese wurde jedoch von der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Magdeburg in ihrer Stellungnahme zu unserem Antrag abgelehnt. Wohl aus Kostengründen wurde seitens der Verwaltung aber der Vorschlag unterbreitet, privat Initiative zu ergreifen und eine Pegelmesslatte zu errichten.

 

Gern übernahmen die Stadträte unserer Fraktion, Roland Zander, Marcel Guderjahn und Rainer Buller die Kosten der Messlatte aus privaten Mitteln und versuchten die notwendigen Genehmigungen einzuholen.

 

Entgegen der Aussagen in der Stellungnahme der Stadtverwaltung, war es jedoch kaum möglich die Genehmigung dann tatsächlich zu erhalten. Unsere Beharrlichkeit zahlte sich aus und so konnte nach vielen Telefonaten und Schriftverkehr bei einem Vor-Ort-Termin mit den zuständigen Ämtern ein geeigneten Standort gefunden werden, der allen Anforderungen gerecht wird.   

 

 

 

 

Foto: Julia Irrling