Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg
Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianzim Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg

Anfragen zur Sitzung des Stadtrats am 14.05.2020

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

03.06.2020

F0124/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

04.06.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Planungen für den Bürgerpark Reform

Stellungnahme der Verwaltung:offen

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

I0126/20 informiert den Stadtrat zur Sitzung am 09.07.2020 darüber, dass die weitere Bearbeitung der Planung zum Bürgerpark Reform nunmehr erfolgen kann und die beantragten Mittel zur Verfügung stehen.

 

Da es bekanntlich bereits im Jahr 2017 zur Drucksache 0116/17, Grundsatzbeschluss Bürgerpark Reform, zahlreiche Einwände der Kleingärtner in Reform gab, habe ich folgende Fragen:

 

1. Die Kleingärtnervereine die für die Errichtung eines Bürgerparks ungefragt auserkoren worden sind gaben an, die Kleingartenanlagen nicht grundsätzlich und nicht zu jeder Zeit öffnen zu wollen und haben dies bereits in ihren Mitgliederversammlungen zu Beschluss geführt. Kann den derzeit bestehenden Kleingärtnervereinen zugesichert werden, dass die Kleingartenanlagen jederzeit nach Errichtung des Vorhabens durch Zäune und Tore in Höhe und derzeitiger Form vor Zutritt durch jedermann geschützt bleibt?

 

2. Werden durch das Planungsbüro Gespräche zur weiteren Planung mit den Kleingärtnern, vertreten durch die Vorstände der Vereine der Kleingartenanlagen, geführt? Oder geschieht die Planung hinter verschlossener Tür, so dass mögliche Einwände der betroffenen Kleingärtner quasi unmöglich werden? Wie sieht die Beteiligung der Kleingärtner aus? 

  

3. Ist der Verband der „Gartenfreunde Magdeburg“ e.V. in die Planungen involviert?

Wenn ja, welche Absprachen wurden zu welchem Zeitpunkt mit der Verwaltung oder dem Planungsbüro getroffen?

 

4. Wenn die Kleingärtner maximal für einen Tag (z.B. einen Tag der offenen Tür) ihre Kleingartenanlagen öffnen werden, kann der ursprüngliche Gedanke eines „Bürgerpark Reform“ mit Ringwegen, Parkachsen etc. überhaupt real erlebbar werden?  Wenn ja, wie kann ich mir diesen Bürgerpark mit verschlossenen Toren und Zäunen in etwa vorstellen?  Werden im 1. Bauabschnitt Wege in den Anlagen für 555.000,00 Euro errichtet? Oder werden Grillplätze etc. errichtet, die niemand außer der Kleingärtner erreicht, weil die Kleingartenanlage ja laut Beschluss der Vereine verschlossen ist und im 2. Bauabschnitt dann für 300.000 Euro ein Weg um die Kleingartenanlagen herum?

 

5. Was kann sich der Kleingärtner aus Reform unter einem MKFZ Plan vorstellen?

 

6. Entsprechend der Bewilligung wurde dieser Plan laut Information I0126/20 angepasst, welche Aspekte mussten angepasst werden?

 

7. Ist damit zu rechnen, dass derzeit verpachtete Kleingärten für den Bürgerpark Reform wegfallen oder Eingriffe in diese vorgenommen werden? Wenn ja, welche?

 

 

Ich bitte um ausführliche schriftliche Beantwortung innerhalb der festgelegten Fristen. Sollte die Beantwortung nicht innerhalb der 4-Wochenfrist möglich sein, bitte ich um begründete Information.

 

 

 

Roland Zander

Fraktionsvorsitzender

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

03.06.2020

F0125/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

04.06.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Gebühr für Jahreskarten für die Hallen-, Frei- und Strandbäder

Stellungnhme der Verwaltung: S0231/20

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

personengebundene Jahreskarten für die Hallen-, Frei- und Strandbäder sind in der Landeshauptstadt Magdeburg für den stolzen Preis von 200,00 Euro pro Person erhältlich. Aufgrund der Pandemie Situation waren die Bäder in der Landeshauptstadt Magdeburg über einen langen Zeitraum nicht geöffnet.

 

Unsere Fraktion erreichten nun Bürgeranliegen mit der Frage, wie mit der Gebühr für die Zeit verfahren wird in der die Bäder nicht nutzbar waren.

 

Ist geplant, den Jahreskarteninhabern für diese Zeit die Gebühr zu erstatten? Wenn ja, wie soll die Erstattung erfolgen.

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Information.

 

 

Roland Zander

Fraktionsvorsitzender

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

03.06.2020

F0126/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

04.06.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Erkranktes Wildtier im Garten, wer ist zuständig?

Stellungnahme der Verwaltung: S0216/20

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

aus aktuellem Anlass, in dem es sich um einen offenbar kranken Fuchs handelt, stellt sich folgende Frage:

Ein erkranktes Wildtier wird im heimischen Garten gesichtet, wer ist auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Magdeburg für dieses Tier zuständig und wie sind die Zuständigen auch am Wochenende zu erreichen?

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

Aila Fassl

stellv. Fraktionsvorsitzende

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

03.06.2020

F0127/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

04.06.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Gewährung der Soforthilfe für freiberufliche Künstler*innen (Solo-Selbstständige), Kulturschaffende sowie künstlerisch arbeitende Produktionsstätten mit eigenem Spielbetrieb

Stellungnahme der Verwaltung: offen

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

laut Beschluss des Stadtrates werden aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie dem Kulturbüro kurzfristig Finanzmittel in Höhe von 150.000 Euro als Soforthilfe für freiberufliche Künstler*innen (Solo-Selbstständige), Kulturschaffende sowie künstlerisch arbeitende Produktionsstätten mit eigenem Spielbetrieb zur Verfügung gestellt.

 

Jedoch spielt wohl bei Gewährung der Soforthilfe der Wohnsitz des Antragstellers eine bedeutendere Rolle, als die Wirkungsstätte und das langjährige und ungebrochene Engagement in der Landeshauptstadt Magdeburg.

 

Im vorliegenden Fall wurde einer Antragstellerin die Soforthilfe nicht anerkannt, da ihr Wohnsitz, anders als die Anschrift des gemieteten Ateliers, außerhalb der Landeshauptstadt Magdeburg liegt.

 

 

Dagegen steht das lange Wirken der Künstlerin in der Landeshauptstadt Magdeburg, die Mitbegründerin des Kunstmarkt Heinz ist, die als Mitorganisatorin der 1. Kinderkulturtage fungierte, die Angehörige des Kunstpädagogen-Teams der Jugendkunstschule Thiem20 ist, die bisher unzählige Ausstellungen und Projekte begleitete, im Kunstcarree Klosterbergestraße seit 2011 ein Atelier hat, die Aktivitäten der Kunststraße (Adventsmärkte, Kunstkaffeklatsch, kostenlose Workshops) mitorganisiert und dort und in vielen Einrichtungen der Stadt bisher viele Workshops gab.

 

Ich möchte wissen:

 

1. Ist der Ermessensspielraum bei der Gewährung der Soforthilfe so gering, in der Landehauptstadt Magdeburg tätigen Künstler*innen, die so engagierte Arbeit leisten, mit einer Ablehnung zu „danken“?

 

2. Wie viele Anträge wurden bisher gestellt? Wie viele bewilligt und welche Anzahl abgelehnt. Welche weiteren Gründe gab es bisher für Ablehnungen?

 

3. Besteht die unkomplizierte Möglichkeit, die Anschrift der Wirkstätte, des Ateliers etc. zur Antragsbefürwortung zu berücksichtigen?

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche Stellungnahme.

 

 

Marcel Guderjahn

stellv. Fraktionsvorsitzender

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

03.06.2020

F0129/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

04.06.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Barleber See - Zeitplan Umgestaltung des Naherholungszentrum Strandbad, Beach Box

Stellungnahme der Verwaltung: offen

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

da die Sitzung des Stadtrates am 19.03.2020 entfiel, trafen Sie zur Umgestaltung des Naherholungszentrum Strandbad Barleber See 1 eine alleinige Eilentscheidung, um den Fortgang der Umgestaltung nicht aufzuhalten.

 

Ich möchte gerne wissen:

 

1. Wann sind welche Maßnahmen geplant, wann soll die Umgestaltung beendet sein? Bitte fügen Sie der Stellungnahme einen Ablaufplan bei.

 

2. Wann soll die Abgrenzung zum Campingplatz erfolgen und der Zaun errichtet werden?

 

3. Ist der Campingverein bereits über die Maßnahmen informiert? 

 

4. Die im Strandbad Barleber See befindliche Beach Box lud am Samstag zu „Musik am Samstag ab 19 Uhr“ (siehe Anlage, Foto) ein und beschallte den Bungalowkomplex ab dem frühen Nachmittag in Lautstärke, die einem Freiluftkonzert ähnelte. (Tonaufnahmen liegen uns vor) In Vorjahren fanden an der Beach Box Veranstaltungen wie, z.B. ein Oktoberfest statt, die bis 3 Uhr in der Nacht die Bungalowsiedlung beschallte. Mehrfach wurden diese Ruhestörungen von verschiedenen Personen gemeldet. Bereits vor einiger Zeit fragte unsere Vorgängerfraktion per E-Mail beim zuständigen Beigeordneten nach, ob die Beach Box am Barleber See 1 Veranstaltungen durchführen darf. Dies wurde verneint. Hat sich die Situation seither geändert?

 

5. Für welches Konzept hat die Beach Box am Barleber See eine Genehmigung? Sind dort Veranstaltungen wie oben genannt zulässig?

 

6. Wie lange darf die Beach Box an Werktagen, Sonn-und Feiertagen öffnen?

 

7. Ist die Leitung des Strandbades Barleber See für die Einhaltung der Ruhezeiten an der Beach Box zuständig? Das Kassenpersonal verneinte dies.

 

8. Wie ist das Strandbad Barleber See nach Schließung der Kassen gesichert? Gibt es Sicherheitspersonal, welches regelmäßig nach dem Rechten schaut oder ist das Ordnungsamt regelmäßig vor Ort?

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

 

Marcel Guderjahn

stellv. Fraktionsvorsitzender

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

 

Anfragen zur Sitzung des Stadtrats am 14.05.2020

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

12.05.2020

F0102/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

14.05.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Wegfall von Parkplätzen für die Einfahrt zur Tiefgarage eines Objektes in der Fährstraße

Stellungnahme der Verwaltung: S0218/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

in der Fährstraße wird derzeit ein neues Wohnhaus errichtet, unter dem sich eine Tiefgarage befinden wird. Um die Zufahrt in die Tiefgarage zu ermöglichen, werden drei Parkplätze in der Fährstraße nicht mehr nutzbar sein.

 

Anwohner haben sich mit folgenden Fragen an uns gewandt:

 

1. Wann wurden die Parkplätze geschaffen und welche Kosten verursachte der Bau der drei Parklätze?

 

2. Wurden die nun entfallenden Parkplätze, mit Hilfe von Fördermitteln finanziert?

Wenn ja, in welcher Höhe? Sind hier Fördermittel zurückzuzahlen?

 

3. Wurde die Genehmigung für die Einfahrt in die Tiefgarage erst ein-, oder mehrmals abgelehnt und später, auf „Anweisung von oben“ genehmigt? Wenn ja, welche Gründe hatte(n) die Ablehnung(en) und wie konnte später die Genehmigung begründet werden und wer hat die Genehmigung erteilt (Amt, Dienstgrad)?

 

4. Wurde der Bauträger aufgefordert Ersatz für die entfallenden Parkplätze zu schaffen?

 

5. Wie werden die wegfallenden Parkplätze ausgeglichen, ist Ersatzparkfläche vorgesehen?

Wenn ja, wo? Oder ist eine Entschädigungszahlung vorgesehen, wenn ja welche Summe insgesamt?

 

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

Marcel Guderjahn

stellv. Fraktionsvorsitzender

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

12.05.2020

F0101/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

14.05.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Osterfeuer 2020

Stellungnahme der Verwaltung: S0183/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

Zum Osterfest 2020 gab es zahlreiche Einschränkungen, zudem wurden die Bürger*innen der Landeshauptstadt Magdeburg gebeten, um Ressourcen bei Feuerwehr und Rettungsdiensten freizuhalten, auf private Osterfeuer zu verzichten.

 

Die Bürger*innen der Landeshauptstadt Magdeburg haben dieser Bitte zu großen Teilen entsprochen. Dafür ein großes Dankeschön an alle Magdeburger*innen.

 

In der Volksstimme war zu lesen, nur ein privates Feuer musste gelöscht werden. Jedoch hat ein Feuer die Gemüter erhitzt.

 

Hier sollen neben Holz, auch eine Matratze, ein roter Plastikeimer und angeblich auch eine Couch, die man deutlich von der Straße aus gesehen haben soll, verbrannt worden sein.

 

Das Brennen des Haufens am Karfreitag wurde von der Feuerwehr vor Ort beobachtet.

Eine Anfrage einer Bürgerin beim Ordnungsamt dazu ergab:

 

„Das Feuer brannte kontrolliert und eine Rauchwolke war zum Zeitpunkt des Einsatzes (der Feuerwehr) nicht vorhanden. Es wurde nur unbehandeltes Holz verbrannt. Dies ist grundsätzlich nicht verboten, deshalb ja der Appell des Oberbürgermeisters.

 

Die Feuerwehr und das anwesende Ordnungsamt sahen hier keine rechtliche Möglichkeit, das Feuer löschen zu lassen. Durch das Umweltamt erfolgte vorher eine Vorortkontrolle. Hierbei wurde darauf hingewiesen, welche Materialien anlässlich eines privaten Osterfeuers verwendet werden dürfen.“

 

Ich habe dazu folgende Fragen:

 

1. War dieses Feuer angemeldet oder ist der „Haufen“ vorab aufgefallen und daher inspiziert worden? Gibt es vom Einsatz des Ordnungsamtes ein Protokoll, Fotos oder ähnliches Material?

 

2. Warum wurde ein anderes Feuer gelöscht, das beschriebene Feuer, mit ca. 6 Meter Höhe, jedoch nicht?

 

3. Wie viele private Osterfeuer gab es, die gelöscht werden mussten?

 

4. Auch ich hatte ein Osterfeuer in unserer Kleingartenanlage angemeldet, wurde jedoch mit der Bitte angerufen, auf das Osterfeuer freiwillig zu verzichten, was ich auch gerne tat. Gab es, diese Bitte auch im Falle des genannten Osterfeuers und gab es auch weitere Veranstalter, die mit der Bitte des freiwilligen Verzichtes angerufen worden sind?

 

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

Roland Zander

Fraktionsvorsitzender

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

 

 

Anfragen zur Sitzung des Stadtrats am 16.04.2020

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

12.03.2020

F0082/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

16.04.2020

       

 

Kurztitel

 

Haltung von Versuchstieren bei der ZENIT GmbH

Stellungnashme der Verwaltung: S0151/20

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

an etwa 3 Mio. Tieren wird jährlich in deutschen Tierversuchslaboren experimentiert, ca. 750.000 davon sterben jährlich. Dabei ist deren Leiden oft ohne jeden Nutzen für den Menschen. "Die Historie hat uns gezeigt, dass das Tier in vielen Fällen ein schlechtes Beispiel für den menschlichen Körper ist." so Prof. Maike Windbergs von der Uni Frankfurt. Dort ist man auf dem Weg, alternative In-Vitro-Verfahren zu entwickeln.

 

Die Landeshauptstadt Magdeburg ist mehrheitlich an der „Zentrum für Neurowissenschaftliche Innovation und Technologie“ (ZENIT) GmbH beteiligt, die sich mit anwendungs- und grundlagenorientierter Forschung beschäftigt. Der Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ e. V. berichtet über Tierversuche am Magdeburger Leibniz Institut an Affen, Katzen, Wüstenrennmäusen (Gerbils), Ratten und Mäusen, vgl.: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/sonstige/431-tierversuche-am-leibniz-institut-in-magdeburg.

 

Zu "Mäusen" wird dort im Dokument 01 neben dem Leibniz Institut auch ZENIT erwähnt.

Im Jahresabschluss 2018 der „Zentrum für Neurowissenschaftliche Innovation und Technologie“ (ZENIT) GmbH, DS0316/19, Anlage 3 wird zur Nutzung der Flächen angegeben: "Von besonderer Bedeutung ist der aufwändig gebaute Tierversuchsbereich im ZENIT, der von der Medizinischen Fakultät als Tierlabor genutzt wird."

 

Dies veranlasst zu folgenden Fragen:

 

1. Welche Arten und wie viele Tiere werden bei ZENIT für Versuchszwecke gehalten? Wie viele Todesfälle gibt es jährlich? Was passiert mit den Tieren, wenn nicht mehr an ihnen experimentiert wird?

 

2. Gibt es tatsächlich für das Leid durch Tierversuche einen so großen Erkenntnisgewinn, der die Qual der Tiere nach Ihrer Meinung rechtfertigt?

 

3. Welche Maßnahmen sind geplant, die Tierhaltung für Versuchszwecke einzuschränken bzw. einzustellen? Welche Maßnahmen wurden unternommen, um tierversuchsfreie Forschung zu etablieren, wie es die Universität Frankfurt betreibt? 

 

 

Ich bitte um eine kurze mündliche und ausführliche schriftliche Stellungnahme.

 

 

Aila Fassl

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

12.03.2020

F0080/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

16.04.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Tötung von Tauben in der Landeshauptstadt Magdeburg

Stellungnahme der Verwaltung: S0163/20 

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

in der Information I 0029/20 zum Thema "Errichtung einer betreuten Taubenstation" zu Antrag A0248/19, wird von der Verwaltung in der Begründung zum Antrag angegeben: "Schutzvorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes und des Tierschutzgesetzes gelten nicht. Haustauben können somit gefangen, die Brutplätze zerstört und auch tierschutzgerecht getötet werden."

Diese Aussage wurde so auch durch die Volksstimme am 04.03.2020 in die Öffentlichkeit getragen. Dies veranlasst zu folgenden Fragen:

 

1. Nach §11 Abs.1 Nr.8e Tierschutzgesetz bedarf, wer gewerbsmäßig "Wirbeltiere als Schädlinge bekämpfen" will, der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Wurde in Magdeburg in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten eine derartige Erlaubnis erteilt?

 

2. In der Information wird unter Ziffer 2 hinsichtlich der Magdeburger Tauben dargestellt: "Es kann jedoch nicht von einer Plage gesprochen werden. Die theoretisch und immer wieder beschriebenen Möglichkeiten der Übertragung von Krankheitserregern durch Tauben oder den Taubenkot auf Menschen spielen in der Praxis keine Rolle und hätten bestenfalls eine Relevanz bei Taubenzüchtern oder bei sehr engen Kontakten zu Tauben."

 

Ist es unter diesen beschriebenen Bedingungen tatsächlich erlaubt, dass Haustauben - wie anfangs behauptet wird - in Magdeburg Haustauben "tierschutzgerecht getötet werden" dürfen?

 

3. Das Tierschutzgesetz gilt für alle Wirbeltiere. Ist die Verwaltung tatsächlich der Meinung, dass das Tierschutzgesetz nicht auf Magdeburger Tauben anwendbar ist?

 

4. Wurde bei Erstellung obiger Information das Veterinäramt beteiligt?

 

 

Ich bitte um eine ausführliche schriftliche Stellungnahme.

 

 

 

Roland Zander

Fraktionsvorsitzender

Fraktion Gartenpartei/ Tierschutzallianz

 

Anfragen zur Sitzung des Stadtrats am 20.02.2020

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

20.02.2020

F0071/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

20.02.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Lärmschutzwand Olvenstedter Graseweg

Stellungnahme der Verwaltung:S0116/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

kürzlich erfuhr ich, die Standfestigkeit der hölzernen Lärmschutzwand am Olvenstedter Graseweg, Höhe Flora Park, sei nicht mehr gewährleistet.

 

Ich möchte gerne wissen:

 

1. Welche Maßnahmen werden nun getroffen?

 

2. Wann ist mit der Errichtung einer neuen Lärmschutzwand zu rechnen?

 

3. Gibt es die Möglichkeit Fördermittel zur Errichtung einer neuen Lärmschutzwand zu beantragen, wenn ja im Welcher Höhe wäre mit Förderung zu rechnen? Welche Kosten kommen auf die Landeshauptstadt Magdeburg zu?

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

Marcel Guderjahn

Stellv.Fraktionsvorsitzender

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

 

 

 

 

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

20.02.2020

F0069/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

20.02.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Igel gefunden, Inhalte über Verhaltensweise auf der Seite des Tierheimes der Landeshauptstadt Magdeburg ändern

Stellungnahme der Verwaltung:S0105/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

eine Magdeburgerin fand einen augenscheinlich untergewichtigen Igel, der sich nicht wie gewöhnlichen im Winterschlaf befand. Um dem Igel zu helfen die Winterzeit zu überleben, suchte sie nach Informationen und stieß bei ihrer Recherche auf die Seite des Tierheimes der Landeshauptstadt Magdeburg.

 

https://www.magdeburg.de/Start/B%C3%BCrger-Stadt/Leben-in-Magdeburg/Gesundheit/Tierheim

 

Grundsätzlich ist die Tatsache, dass auf der Seite der Landeshauptstadt Magdeburg Informationen zu finden sind sehr erfreulich, jedoch entsprechen die Schilderungen nicht mehr dem heutigen Kenntnisstand. Die dort zitierte Person befindet sich seit 12 Jahren im Ruhestand, was das Alter der dargebotenen Informationen unterstreicht.

 

So heißt es dort: „Ein Anfang November 100 g wiegender Igel kann also durchaus den Winter überleben, sofern er gesund ist und das Wetter halbwegs mild bleibt.“ Diese Aussage kann untergewichtige Igel durchaus das Leben kosten, bereits vor über 40 Jahren einigten sich Experten darauf, dass Igel Anfang November ein Winterschlafgewicht von 500 Gramm haben sollte.

 

Mit dieser und weiteren Erkenntnissen, gar einem Link zu einem kostenfreien Buch, das auch als Link erhältlich ist und mit weiteren umfänglichen Informationen, wandte sich die Tierfreundin an das Tierheim der Landeshauptstadt Magdeburg und bat um Korrektur auf der Internetseite, leider zeigte sich seitens des Tierheimes keine Reaktion.

 

Die Landeshauptstadt Magdeburg könnte hier ohne großartigen Kostenaufwand zum Schutz einer Art beitragen, die z.B. in Bayern bereits auf der Vorwarnliste der gefährdeten Säugetiere auftaucht auch weil er kaum mehr Nahrung findet.

 

Ich frage Sie daher:

 

1. Besteht die Möglichkeit und unterstützen Sie das Anliegen, die Seite des Tierheimes der Landeshauptstadt Magdeburg an den aktuellen Kenntnisstand zur Igelhilfe anzupassen (incl. Notfallnummer) und umfassend über die Hilfe für Igel zu informieren. Hier wäre als Informationsquelle z.B. die Seite empfehlenswert:

http://www.pro-igel.de/igel_gefunden/gefunden.html

 

2. Warum werden Hinweise der Bürger*innen vom Tierheim der Landeshauptstadt Magdeburg nicht aufgenommen, in diesem Fall nicht einmal beantwortet?

 

3. Gibt es im Tierheim der Landeshauptstadt Magdeburg einen Anrufbeantworter? Wenn nein: Warum wurde der Hinweis aus Anfrage F0249/12 entgegen der Aussage des damaligen Beigeordneten nicht aufgenommen und wie in der Sitzung des Stadtrates vom 06.12.2012 angekündigt, kein Anrufbeantworter installiert?

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Stellungnahme.

 

 

Aila Fassl

Stellv. Fraktionsvorsitzende

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

20.02.2020

F0068/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

20.02.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Beantwortung von Anfragen der GWA

Stellungnahme der Verwaltung: S0068/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

der GWA-Sprecher der Stadtteile Nordwest/ östliches Neu Olvenstedt hat sich an unsere Fraktion gewandt. Er kann seine Aufgabe, die Bewohner*innen über neue Vorhaben zu informieren, nicht nachkommen, da er von der Verwaltung auch auf wiederholte Nachfrage keine Informationen erhält.

 

Vor Wochen und mehrmals wiederholt, hatte er eine Anfrage an das Stadtplanungsamt, hier speziell an den Beigeordneten, zu den aktuellen Bauvorhaben in Neu Olvenstedt gestellt, die Fragen bis heute unbeantwortet geblieben.

 

Ich habe dazu folgende Fragen:

 

1. Warum erhält die GWA keine Antwort auf Anfragen, selbst bei mehrfacher Nachfrage?

2. Wann sollen die Anfragen der GWA beantwortet werden?

3. Wie ist der aktuelle Stand des Neubau Einkaufsmarkt Nordwest?

4. Ist am Einkaufszentrum Olvenstedter Scheid geplant, ein öffentliches WC zu installieren. Viele ältere Bürger hegen diesen Wunsch.

5. Der Bolzplatz, Hans-Grade-Straße ist stark sanierungsbedürftig, das Unfallrisiko wird immer größer. Er benötigt eine komplette Sanierung des Belages, Kennzeichnung der Spielfläche und auch neue Tore und Fangzäune. Bereits vor 2 Jahren fanden hier Gespräche statt, eine Sanierung wurde zugesagt, passiert ist nichts. Wann findet die Sanierung statt? Ist das Baudezernat auf dem Vor-Ort-Termin am Freitag 21.02.2020 vertreten?

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

Roland Zander

Fraktionsvorsitzender

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

 

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

18.02.2020

F0056/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

20.02.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Abbauvorhaben Kiessandtagebau Magdeburg

Großer Anger

Stellungnahme der Verwaltung:S0115/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

auf dem Feld Großer Anger, soll zwischen Adamsee und der Kiesaufbereitungsanlage soll eine Abbaufläche von Kiesen und Kiessanden entstehen. Dazu wurden uns von Bürger*innen einige Fragen gestellt, um deren Beantwortung ich Sie bitte:

 

1. Ist das Gebiet der Bungalowsiedlung am südlichen Rande des Barleber See I in die Planungen in irgendeiner Form involviert? Soll die Bungalowsiedlung bestehen bleiben?

Sind für die Erholung und Ruhe suchenden Bungalowbesitzer irgendwelche Beeinträchtigungen, wie Staub, Lärm, zu erwarten? Wenn ja, welche?

 

2. Das Gelände auf dem sich die Bungalowsiedlung befindet, gehört nach Informationen der Pächter der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die einem Verkauf nicht abgeneigt scheint. Gab es Bestrebungen der Landeshauptstadt Magdeburg die Fläche zu kaufen?  Wenn nein, warum nicht?

 

3. Hat die Landeshauptstadt Magdeburg Einwendungen gegen die Abbauvorhaben am Kiessandtagebau Magdeburg Großer Anger? Wenn ja welche?

 

4. Die Planungen stehen im Widerspruch zum Ausbau des Barleber See als Naherholungszentrum. Was hat die Landeshauptstadt Magdeburg unternommen, um ein weiteres Abbaggern zu verhindern?

 

5. Sind für den Barleber See I Auswirkungen, wie z.B. ein niedriger Wasserstand, zu erwarten, wenn in unmittelbarer Nähe weitere Seen durch den geplanten Abbau von entstehen?

 

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Stellungnahme.

 

 

 

 

Roland Zander

Fraktionsvorsitzender

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

18.02.2020

F0055/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

20.02.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Bearbeitungsstand des neuen Flächennutzungsplans und Einbeziehung neuer Raumordnungsziele

Stellungnahme der Verwaltung:S0122/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

im Jahr 2011 wurde die Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplans beschlossen. Es besteht die Besorgnis, dass derzeit durch Bebauungspläne und Teiländerungen des bestehenden Flächennutzungsplanes langfristige Raumordnungsziele - insbesondere der Erhaltung von Kaltluftentstehungsflächen und -schneisen - vereitelt werden.

 

 

Meine Fragen:

 

1. Wann ist mit einem Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes zu rechnen?

 

2.In Dresden wurde ein neuer Flächennutzungsplan unter Einbeziehung einer Umweltverträglichkeitsprüfung durch die TU Dresden vorgestellt, der sehr anschaulich zeigt, welche Möglichkeiten ein solcher Plan für die Stadtentwicklung haben kann. Kann dieser Plan ein Vorbild für den neuen Flächennutzungsplan in Magdeburg sein?

 

3. Wie kann der Stadtrat bei der Aufstellung des neuen Flächennutzungsplanes einbezogen werden?

 

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

Aila Fassl

Stellv. Fraktionsvorsitzende

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

 

 

Anfragen zur Sitzung des Stadtrats am 23.01.2020

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

23.01.2020

F0029/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

23.01.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Übernahme des Achterruderkasten

Stellungnahme der Verwaltung: S0080/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

der Abriss des Ruderkastens im Seilerweg 3 wurde kurzfristig, nachdem die Fördermittelunschädlichkeit festgestellt wurde, gestoppt. Private wollten ihn erhalten und kostenfrei und ohne weitere Beteiligung der Landeshauptstadt Magdeburg für das Rudertraining zur Verfügung stellen.

 

In freudiger Hoffnung den Schlüssel zu erhalten, kamen diese Investoren zu einem Termin ins Rathaus. Alle im Vorfeld genannten Bedingungen waren durch sie erfüllt, zur Schlüsselübergabe kam es nicht, jedoch die Information, der Ruderkasten werde nun doch abgerissen.

 

Ich möchte dazu gern wissen:

 

1. Aus welchen Gründen, ist die abgesprochene Vorgehensweise nicht zustande gekommen und warum soll der Ruderkasten nun doch abgerissen werden?

 

2. Besteht die Möglichkeit den Ruderkasten zu erhalten und anlog zum Vorgang DS0383/19, Grundsatzbeschluss zur Nutzungsaufgabe des Kinder- und Jugendhauses "Mühle", Düppler Mühlenstraße 25, 39130 Magdeburg, die Nachnutzung des Objektes am Standort Seilerweg 3 durch die Überlassung des Objektes/Grundstücks ohne Miete oder Pacht, wobei der Übernehmende alle Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten einschließlich der Kosten für Ersatzinvestitionen trägt? Wenn ja, welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? Wenn nein, aus welchem Grund?

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

 

Roland Zander

Fraktionsvorsitzender

Stadtrat

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

23.01.2020

F0025/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

23.01.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Entwicklung Neue Neustadt

Stellungnahme der Verwaltung: S0097/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

seit einigen Monaten befindet sich am Moritzplatz nun eine Außenstelle des Ordnungsamtes, um den seit Jahren im Wohngebiet herrschenden Umständen Herr zu werden.

 

Ich möchte gern wissen:

 

1. Welche Bilanz zieht die Stadtverwaltung seither, hat die Einrichtung verbessernde Auswirkungen auf die Wohnqualität der langjährigen Bewohner?

 

2. Wie viele Besucher konnte die Außenstelle des Ordnungsamtes zählen? An welchen Tagen in der Woche gab es die meisten Besuche?

 

3. Wie hat sich die Beschwerdehäufigkeit in den Jahre 2017 -2019 entwickelt?

 

4. Wie oft musste in den Jahren 2017 bis 2019 Sperrmüll abgefahren werden und wird häufiger als üblich Hausmüll abgefahren?

 

5. Wie sind die Öffnungszeiten der Außenstelle des Ordnungsamtes am Moritzplatz?

Sollen die Öffnungszeiten den Gegebenheiten angepasst werden?

 

6. Ist der Kontaktbeamte noch im Wohngebiet Neue Neustadt eingesetzt?   

 

7. Welche Verstöße gegen geltendes Recht sind aktenkundig und wie hat sich die Situation seit 2017 entwickelt?

 

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

Roland Zander                                                  

Fraktionsvorsitzender                                       

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz    

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

21.01.2020

F0017/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

23.01.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Hochwasserschutz

Stellungnahme der Verwaltung: S0093/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

nach der interaktiven Karte für Überschwemmunsgebiete des Landesverwaltungsamtes ist der Bereich zwischen Sternbrücke und Stadtmarsch ausgenommen. Die Überschwemmungskarte berücksichtigt allerdings noch nicht das Hochwasser im Jahr 2013. Im gesamten Bereich werden Stromleitungen etc. und auch die vorgesehene Bebauung auf Stelzen errichtet, was zeigt, dass man von einer hohen Überschwemmungsgefahr ausgeht.

 

 

Hierzu die Fragen:

 

1. Ist geplant, den obigen ausgenommenen Bereich zwischen Sternbrücke und Stadtmarsch durch Hochwasserschutzmaßnahmen zu schützen?

 

2. Liegen der Stadt aktuelle Arbeitspapiere des Landesverwaltungsamtes hinsichtlich einer Überschwemmungsgefahr für diesen Bereich vor?

 

3. Falls solche Papiere nicht gegeben sind: Wird die Stadt das Landesverwaltungsamt darauf drängen, dass für diesen Bereich aktuelle Einschätzungen erfolgen, die auch das Hochwasser 2013 berücksichtigen?

 

 

Wegen der geplanten Bebauung ist Dringlichkeit gegeben, es wird daher um kurze mündliche sowie schriftliche und zeitnahe Beantwortung gebeten.

 

 

 

Aila Fassl

stellv. Fraktionsvorsitzende

Stadträtin

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

21.01.2020

F0018/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

23.01.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Tierwohlgefährdung und Umfrage-Ranking des Zoos

Stellungnahme der Verwaltung:S0086/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

in der Volksstimme wurde am 19.12.2019 über einen Protest der 70-köpfigen Belegschaft des Magdeburger Zoos, der in einer Demonstration vor dem Rathaus gipfelte, berichtet. Hauptvorwurf war: "Uns als Mitarbeitern fehlt die Wertschätzung für die Arbeit. Und wir sehen in Teilen auch das Tierwohl gefährdet.

 

Es liegt auf der Hand, dass erhebliche Missstände aufgelaufen sein müssen, bis Mitarbeitende, die bei Protest gegen den Vorgesetzten schlimmstenfalls um den Arbeitsplatz fürchten müssen, an die Öffentlichkeit gehen. Mir ist kein vergleichbarer Fall in Deutschland bekannt.

 

Auf der Webseite www.testberichte.de wird im Zooranking 2019 der Magdeburger Zoo an 106. Stelle von 158 Zoos in Deutschland in der Beliebtheit geführt (Auswertung von 3.468 Abstimmungen).

 

Dies veranlasst zu folgenden Fragen an den Oberbürgermeister auch als Vorsitzendenden des Zoo-Aufsichtsrates und an den Zoodirektor:

 

 

1. Erfolgte eine tiefgreifende objektive Überprüfung der von den Mitarbeitenden vorgetragenen Vorwürfe?

 

2. Wurde hierzu eine unabhängige Stelle eingeschaltet, durch die den Mitarbeitenden auch eine Vertraulichkeit zugesichert werden kann?

 

3. Die Mitarbeiterproteste bestätigen die offensichtliche Kritik der Besuchenden, wie sie im Ranking zum Ausdruck kommt. Seit wann bestehen diese Probleme? Lt. Volksstimme-Artikel sind diese Zustände seit längerem bekannt. Welche Vorkommnisse sind Ursache für die Probleme? 

 

4. Welche Maßnahmen wurden und werden unternommen, um das Wohl der eingesperrten Tiere zu verbessern, für die der Zoo die Verantwortung trägt?

 

5. Ist nach der Tragödie von Krefeld geplant, die Brandschutzmaßnahmen zu erweitern? Welche?

 

Ich bitte um eine ausführliche schriftliche Stellungnahme!

 

 

Aila Fassl

stellv. Fraktionsvorsitzende

Stadträtin

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

 

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

14.01.2020

F0010/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

23.01.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Lärmschutzwände

Stellungnahme der Verwaltung: S0097/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

in Höhe Umfassungsstraße soll eine Lärmschutzwand an der Tangente errichtet werden.

Bürger*innen traten zudem mit der Frage an uns heran, wann in Höhe Lemsdorf eine Lärmschutzwand errichtet werden soll.

 

Dazu möchte ich gerne wissen:

 

1. Wie weit sind die Planungen der Lärmschutzwand an der Umfassungsstraße fortgeschritten und wann ist die Realisierung avisiert?

 

2. Sind auch im Bereich Lemsdorf Lärmschutzwände vorgesehen und wann sollen diese entstehen?

 

3. An welchen Stellen sollen an der Tangente weitere Lärmschutzwände entstehen und wann?

 

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

Marcel Guderjahn

stellv. Fraktionsvorsitzender

Stadtrat

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

 

 

 

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

14.01.2020

F0009/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

23.01.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Errichtung eines Fußweges Georg-Kaiser-Straße in Höhe der Waldorfschule

Stellungnahme der Verwaltung: S0062/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

mit der Entwicklung des Schulstandortes der Freien Waldorfschule Magdeburg an der Kroatenwuhne/ Georg-Kaiser-Straße und dem Neubau des Objektes für die Unterstufenschüler im Jahre 2012, ergeben sich aus der herrschenden verkehrlichen Situation sicherheitsrelevante Probleme, nicht nur für die Schüler*innen der Waldorfschule.

 

Da die Georg-Kaiser-Straße nicht über Fußwege verfügt, teilen sich alle Verkehrsteilnehmer die Fahrbahn. Die Schüler der Klassen kommen zu Fuß zur Schule oder werden von den Eltern gebracht oder geholt oder fahren mit dem Fahrrad, zudem verkehren dort Fahrzeuge auch zu den benachbarten Einrichtungen (Kita).

 

Um die Situation zu entschärfen, sollte bereits 2015 ein Fußweg auf dem von der Waldorfschule derzeit gepachteten, zum Kauf vorgesehenen Gelände, errichtet werden. Dazu gabt es Gespräche, Vor-Ort-Termine und E-Mail Verkehr zwischen Schule, Planungsbüro und dem Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Magdeburg. Bisher ergab sich aber nicht die Errichtung des dringend benötigten Fußwerges.

 

Ich möchte gerne wissen:

1. Welche konkreten Gründe verhinderten seit nunmehr fünf Jahren die Errichtung eines Fußweges an der Waldorfschule?

 

2. Wann wird es eine zufriedenstellende Lösung für das Problem geben?

 

3. Welche Kosten trägt die Landeshauptstadt Magdeburg für die Planung, Errichtung des Fußweges und folgende Kosten (Reinigung, Instandhaltung etc.), welche Kosten kämen auf die Walddorfschule zu?  

 

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

Marcel Guderjahn

stellv. Fraktionsvorsitzender

Stadtrat

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

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