Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg
Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianzim Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg

Anfragen zur Sitzung des Stadtrats am 20.02.2020

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

20.02.2020

F0071/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

20.02.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Lärmschutzwand Olvenstedter Graseweg

Stellungnahme der Verwaltung:offen

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

kürzlich erfuhr ich, die Standfestigkeit der hölzernen Lärmschutzwand am Olvenstedter Graseweg, Höhe Flora Park, sei nicht mehr gewährleistet.

 

Ich möchte gerne wissen:

 

1. Welche Maßnahmen werden nun getroffen?

 

2. Wann ist mit der Errichtung einer neuen Lärmschutzwand zu rechnen?

 

3. Gibt es die Möglichkeit Fördermittel zur Errichtung einer neuen Lärmschutzwand zu beantragen, wenn ja im Welcher Höhe wäre mit Förderung zu rechnen? Welche Kosten kommen auf die Landeshauptstadt Magdeburg zu?

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

Marcel Guderjahn

Stellv.Fraktionsvorsitzender

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

 

 

 

 

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

20.02.2020

F0069/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

20.02.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Igel gefunden, Inhalte über Verhaltensweise auf der Seite des Tierheimes der Landeshauptstadt Magdeburg ändern

Stellungnahme der Verwaltung:offen

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

eine Magdeburgerin fand einen augenscheinlich untergewichtigen Igel, der sich nicht wie gewöhnlichen im Winterschlaf befand. Um dem Igel zu helfen die Winterzeit zu überleben, suchte sie nach Informationen und stieß bei ihrer Recherche auf die Seite des Tierheimes der Landeshauptstadt Magdeburg.

 

https://www.magdeburg.de/Start/B%C3%BCrger-Stadt/Leben-in-Magdeburg/Gesundheit/Tierheim

 

Grundsätzlich ist die Tatsache, dass auf der Seite der Landeshauptstadt Magdeburg Informationen zu finden sind sehr erfreulich, jedoch entsprechen die Schilderungen nicht mehr dem heutigen Kenntnisstand. Die dort zitierte Person befindet sich seit 12 Jahren im Ruhestand, was das Alter der dargebotenen Informationen unterstreicht.

 

So heißt es dort: „Ein Anfang November 100 g wiegender Igel kann also durchaus den Winter überleben, sofern er gesund ist und das Wetter halbwegs mild bleibt.“ Diese Aussage kann untergewichtige Igel durchaus das Leben kosten, bereits vor über 40 Jahren einigten sich Experten darauf, dass Igel Anfang November ein Winterschlafgewicht von 500 Gramm haben sollte.

 

Mit dieser und weiteren Erkenntnissen, gar einem Link zu einem kostenfreien Buch, das auch als Link erhältlich ist und mit weiteren umfänglichen Informationen, wandte sich die Tierfreundin an das Tierheim der Landeshauptstadt Magdeburg und bat um Korrektur auf der Internetseite, leider zeigte sich seitens des Tierheimes keine Reaktion.

 

Die Landeshauptstadt Magdeburg könnte hier ohne großartigen Kostenaufwand zum Schutz einer Art beitragen, die z.B. in Bayern bereits auf der Vorwarnliste der gefährdeten Säugetiere auftaucht auch weil er kaum mehr Nahrung findet.

 

Ich frage Sie daher:

 

1. Besteht die Möglichkeit und unterstützen Sie das Anliegen, die Seite des Tierheimes der Landeshauptstadt Magdeburg an den aktuellen Kenntnisstand zur Igelhilfe anzupassen (incl. Notfallnummer) und umfassend über die Hilfe für Igel zu informieren. Hier wäre als Informationsquelle z.B. die Seite empfehlenswert:

http://www.pro-igel.de/igel_gefunden/gefunden.html

 

2. Warum werden Hinweise der Bürger*innen vom Tierheim der Landeshauptstadt Magdeburg nicht aufgenommen, in diesem Fall nicht einmal beantwortet?

 

3. Gibt es im Tierheim der Landeshauptstadt Magdeburg einen Anrufbeantworter? Wenn nein: Warum wurde der Hinweis aus Anfrage F0249/12 entgegen der Aussage des damaligen Beigeordneten nicht aufgenommen und wie in der Sitzung des Stadtrates vom 06.12.2012 angekündigt, kein Anrufbeantworter installiert?

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Stellungnahme.

 

 

Aila Fassl

Stellv. Fraktionsvorsitzende

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

20.02.2020

F0068/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

20.02.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Beantwortung von Anfragen der GWA

Stellungnahme der Verwaltung: offen

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

der GWA-Sprecher der Stadtteile Nordwest/ östliches Neu Olvenstedt hat sich an unsere Fraktion gewandt. Er kann seine Aufgabe, die Bewohner*innen über neue Vorhaben zu informieren, nicht nachkommen, da er von der Verwaltung auch auf wiederholte Nachfrage keine Informationen erhält.

 

Vor Wochen und mehrmals wiederholt, hatte er eine Anfrage an das Stadtplanungsamt, hier speziell an den Beigeordneten, zu den aktuellen Bauvorhaben in Neu Olvenstedt gestellt, die Fragen bis heute unbeantwortet geblieben.

 

Ich habe dazu folgende Fragen:

 

1. Warum erhält die GWA keine Antwort auf Anfragen, selbst bei mehrfacher Nachfrage?

2. Wann sollen die Anfragen der GWA beantwortet werden?

3. Wie ist der aktuelle Stand des Neubau Einkaufsmarkt Nordwest?

4. Ist am Einkaufszentrum Olvenstedter Scheid geplant, ein öffentliches WC zu installieren. Viele ältere Bürger hegen diesen Wunsch.

5. Der Bolzplatz, Hans-Grade-Straße ist stark sanierungsbedürftig, das Unfallrisiko wird immer größer. Er benötigt eine komplette Sanierung des Belages, Kennzeichnung der Spielfläche und auch neue Tore und Fangzäune. Bereits vor 2 Jahren fanden hier Gespräche statt, eine Sanierung wurde zugesagt, passiert ist nichts. Wann findet die Sanierung statt? Ist das Baudezernat auf dem Vor-Ort-Termin am Freitag 21.02.2020 vertreten?

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

Roland Zander

Fraktionsvorsitzender

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

 

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

18.02.2020

F0056/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

20.02.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Abbauvorhaben Kiessandtagebau Magdeburg

Großer Anger

Stellungnahme der Verwaltung:offen

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

auf dem Feld Großer Anger, soll zwischen Adamsee und der Kiesaufbereitungsanlage soll eine Abbaufläche von Kiesen und Kiessanden entstehen. Dazu wurden uns von Bürger*innen einige Fragen gestellt, um deren Beantwortung ich Sie bitte:

 

1. Ist das Gebiet der Bungalowsiedlung am südlichen Rande des Barleber See I in die Planungen in irgendeiner Form involviert? Soll die Bungalowsiedlung bestehen bleiben?

Sind für die Erholung und Ruhe suchenden Bungalowbesitzer irgendwelche Beeinträchtigungen, wie Staub, Lärm, zu erwarten? Wenn ja, welche?

 

2. Das Gelände auf dem sich die Bungalowsiedlung befindet, gehört nach Informationen der Pächter der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die einem Verkauf nicht abgeneigt scheint. Gab es Bestrebungen der Landeshauptstadt Magdeburg die Fläche zu kaufen?  Wenn nein, warum nicht?

 

3. Hat die Landeshauptstadt Magdeburg Einwendungen gegen die Abbauvorhaben am Kiessandtagebau Magdeburg Großer Anger? Wenn ja welche?

 

4. Die Planungen stehen im Widerspruch zum Ausbau des Barleber See als Naherholungszentrum. Was hat die Landeshauptstadt Magdeburg unternommen, um ein weiteres Abbaggern zu verhindern?

 

5. Sind für den Barleber See I Auswirkungen, wie z.B. ein niedriger Wasserstand, zu erwarten, wenn in unmittelbarer Nähe weitere Seen durch den geplanten Abbau von entstehen?

 

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Stellungnahme.

 

 

 

 

Roland Zander

Fraktionsvorsitzender

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

18.02.2020

F0055/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

20.02.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Bearbeitungsstand des neuen Flächennutzungsplans und Einbeziehung neuer Raumordnungsziele

Stellungnahme der Verwaltung:offen

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

im Jahr 2011 wurde die Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplans beschlossen. Es besteht die Besorgnis, dass derzeit durch Bebauungspläne und Teiländerungen des bestehenden Flächennutzungsplanes langfristige Raumordnungsziele - insbesondere der Erhaltung von Kaltluftentstehungsflächen und -schneisen - vereitelt werden.

 

 

Meine Fragen:

 

1. Wann ist mit einem Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes zu rechnen?

 

2.In Dresden wurde ein neuer Flächennutzungsplan unter Einbeziehung einer Umweltverträglichkeitsprüfung durch die TU Dresden vorgestellt, der sehr anschaulich zeigt, welche Möglichkeiten ein solcher Plan für die Stadtentwicklung haben kann. Kann dieser Plan ein Vorbild für den neuen Flächennutzungsplan in Magdeburg sein?

 

3. Wie kann der Stadtrat bei der Aufstellung des neuen Flächennutzungsplanes einbezogen werden?

 

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

Aila Fassl

Stellv. Fraktionsvorsitzende

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

 

 

Anfragen zur Sitzung des Stadtrats am 23.01.2020

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

23.01.2020

F0029/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

23.01.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Übernahme des Achterruderkasten

Stellungnahme der Verwaltung: S0080/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

der Abriss des Ruderkastens im Seilerweg 3 wurde kurzfristig, nachdem die Fördermittelunschädlichkeit festgestellt wurde, gestoppt. Private wollten ihn erhalten und kostenfrei und ohne weitere Beteiligung der Landeshauptstadt Magdeburg für das Rudertraining zur Verfügung stellen.

 

In freudiger Hoffnung den Schlüssel zu erhalten, kamen diese Investoren zu einem Termin ins Rathaus. Alle im Vorfeld genannten Bedingungen waren durch sie erfüllt, zur Schlüsselübergabe kam es nicht, jedoch die Information, der Ruderkasten werde nun doch abgerissen.

 

Ich möchte dazu gern wissen:

 

1. Aus welchen Gründen, ist die abgesprochene Vorgehensweise nicht zustande gekommen und warum soll der Ruderkasten nun doch abgerissen werden?

 

2. Besteht die Möglichkeit den Ruderkasten zu erhalten und anlog zum Vorgang DS0383/19, Grundsatzbeschluss zur Nutzungsaufgabe des Kinder- und Jugendhauses "Mühle", Düppler Mühlenstraße 25, 39130 Magdeburg, die Nachnutzung des Objektes am Standort Seilerweg 3 durch die Überlassung des Objektes/Grundstücks ohne Miete oder Pacht, wobei der Übernehmende alle Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten einschließlich der Kosten für Ersatzinvestitionen trägt? Wenn ja, welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? Wenn nein, aus welchem Grund?

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

 

Roland Zander

Fraktionsvorsitzender

Stadtrat

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

23.01.2020

F0025/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

23.01.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Entwicklung Neue Neustadt

Stellungnahme der Verwaltung:offen

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

seit einigen Monaten befindet sich am Moritzplatz nun eine Außenstelle des Ordnungsamtes, um den seit Jahren im Wohngebiet herrschenden Umständen Herr zu werden.

 

Ich möchte gern wissen:

 

1. Welche Bilanz zieht die Stadtverwaltung seither, hat die Einrichtung verbessernde Auswirkungen auf die Wohnqualität der langjährigen Bewohner?

 

2. Wie viele Besucher konnte die Außenstelle des Ordnungsamtes zählen? An welchen Tagen in der Woche gab es die meisten Besuche?

 

3. Wie hat sich die Beschwerdehäufigkeit in den Jahre 2017 -2019 entwickelt?

 

4. Wie oft musste in den Jahren 2017 bis 2019 Sperrmüll abgefahren werden und wird häufiger als üblich Hausmüll abgefahren?

 

5. Wie sind die Öffnungszeiten der Außenstelle des Ordnungsamtes am Moritzplatz?

Sollen die Öffnungszeiten den Gegebenheiten angepasst werden?

 

6. Ist der Kontaktbeamte noch im Wohngebiet Neue Neustadt eingesetzt?   

 

7. Welche Verstöße gegen geltendes Recht sind aktenkundig und wie hat sich die Situation seit 2017 entwickelt?

 

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

Roland Zander                                                  

Fraktionsvorsitzender                                       

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz    

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

21.01.2020

F0017/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

23.01.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Hochwasserschutz

Stellungnahme der Verwaltung:offen

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

nach der interaktiven Karte für Überschwemmunsgebiete des Landesverwaltungsamtes ist der Bereich zwischen Sternbrücke und Stadtmarsch ausgenommen. Die Überschwemmungskarte berücksichtigt allerdings noch nicht das Hochwasser im Jahr 2013. Im gesamten Bereich werden Stromleitungen etc. und auch die vorgesehene Bebauung auf Stelzen errichtet, was zeigt, dass man von einer hohen Überschwemmungsgefahr ausgeht.

 

 

Hierzu die Fragen:

 

1. Ist geplant, den obigen ausgenommenen Bereich zwischen Sternbrücke und Stadtmarsch durch Hochwasserschutzmaßnahmen zu schützen?

 

2. Liegen der Stadt aktuelle Arbeitspapiere des Landesverwaltungsamtes hinsichtlich einer Überschwemmungsgefahr für diesen Bereich vor?

 

3. Falls solche Papiere nicht gegeben sind: Wird die Stadt das Landesverwaltungsamt darauf drängen, dass für diesen Bereich aktuelle Einschätzungen erfolgen, die auch das Hochwasser 2013 berücksichtigen?

 

 

Wegen der geplanten Bebauung ist Dringlichkeit gegeben, es wird daher um kurze mündliche sowie schriftliche und zeitnahe Beantwortung gebeten.

 

 

 

Aila Fassl

stellv. Fraktionsvorsitzende

Stadträtin

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

21.01.2020

F0018/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

23.01.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Tierwohlgefährdung und Umfrage-Ranking des Zoos

Stellungnahme der Verwaltung:S0086/20

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

in der Volksstimme wurde am 19.12.2019 über einen Protest der 70-köpfigen Belegschaft des Magdeburger Zoos, der in einer Demonstration vor dem Rathaus gipfelte, berichtet. Hauptvorwurf war: "Uns als Mitarbeitern fehlt die Wertschätzung für die Arbeit. Und wir sehen in Teilen auch das Tierwohl gefährdet.

 

Es liegt auf der Hand, dass erhebliche Missstände aufgelaufen sein müssen, bis Mitarbeitende, die bei Protest gegen den Vorgesetzten schlimmstenfalls um den Arbeitsplatz fürchten müssen, an die Öffentlichkeit gehen. Mir ist kein vergleichbarer Fall in Deutschland bekannt.

 

Auf der Webseite www.testberichte.de wird im Zooranking 2019 der Magdeburger Zoo an 106. Stelle von 158 Zoos in Deutschland in der Beliebtheit geführt (Auswertung von 3.468 Abstimmungen).

 

Dies veranlasst zu folgenden Fragen an den Oberbürgermeister auch als Vorsitzendenden des Zoo-Aufsichtsrates und an den Zoodirektor:

 

 

1. Erfolgte eine tiefgreifende objektive Überprüfung der von den Mitarbeitenden vorgetragenen Vorwürfe?

 

2. Wurde hierzu eine unabhängige Stelle eingeschaltet, durch die den Mitarbeitenden auch eine Vertraulichkeit zugesichert werden kann?

 

3. Die Mitarbeiterproteste bestätigen die offensichtliche Kritik der Besuchenden, wie sie im Ranking zum Ausdruck kommt. Seit wann bestehen diese Probleme? Lt. Volksstimme-Artikel sind diese Zustände seit längerem bekannt. Welche Vorkommnisse sind Ursache für die Probleme? 

 

4. Welche Maßnahmen wurden und werden unternommen, um das Wohl der eingesperrten Tiere zu verbessern, für die der Zoo die Verantwortung trägt?

 

5. Ist nach der Tragödie von Krefeld geplant, die Brandschutzmaßnahmen zu erweitern? Welche?

 

Ich bitte um eine ausführliche schriftliche Stellungnahme!

 

 

Aila Fassl

stellv. Fraktionsvorsitzende

Stadträtin

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

 

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

14.01.2020

F0010/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

23.01.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Lärmschutzwände

Stellungnahme der Verwaltung: offen

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

 

in Höhe Umfassungsstraße soll eine Lärmschutzwand an der Tangente errichtet werden.

Bürger*innen traten zudem mit der Frage an uns heran, wann in Höhe Lemsdorf eine Lärmschutzwand errichtet werden soll.

 

Dazu möchte ich gerne wissen:

 

1. Wie weit sind die Planungen der Lärmschutzwand an der Umfassungsstraße fortgeschritten und wann ist die Realisierung avisiert?

 

2. Sind auch im Bereich Lemsdorf Lärmschutzwände vorgesehen und wann sollen diese entstehen?

 

3. An welchen Stellen sollen an der Tangente weitere Lärmschutzwände entstehen und wann?

 

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

 

 

Marcel Guderjahn

stellv. Fraktionsvorsitzender

Stadtrat

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

 

 

 

 

 

Anfrage

Datum

Nummer

öffentlich

14.01.2020

F0009/20

Absender

 

 

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

 

Adressat

 

 

Oberbürgermeister

Herrn Dr. Lutz Trümper

 

Gremium

Sitzungstermin

Stadtrat

23.01.2020

       

 

Kurztitel

 

 

Errichtung eines Fußweges Georg-Kaiser-Straße in Höhe der Waldorfschule

Stellungnahme der Verwaltung: offen

 

 

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

mit der Entwicklung des Schulstandortes der Freien Waldorfschule Magdeburg an der Kroatenwuhne/ Georg-Kaiser-Straße und dem Neubau des Objektes für die Unterstufenschüler im Jahre 2012, ergeben sich aus der herrschenden verkehrlichen Situation sicherheitsrelevante Probleme, nicht nur für die Schüler*innen der Waldorfschule.

 

Da die Georg-Kaiser-Straße nicht über Fußwege verfügt, teilen sich alle Verkehrsteilnehmer die Fahrbahn. Die Schüler der Klassen kommen zu Fuß zur Schule oder werden von den Eltern gebracht oder geholt oder fahren mit dem Fahrrad, zudem verkehren dort Fahrzeuge auch zu den benachbarten Einrichtungen (Kita).

 

Um die Situation zu entschärfen, sollte bereits 2015 ein Fußweg auf dem von der Waldorfschule derzeit gepachteten, zum Kauf vorgesehenen Gelände, errichtet werden. Dazu gabt es Gespräche, Vor-Ort-Termine und E-Mail Verkehr zwischen Schule, Planungsbüro und dem Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Magdeburg. Bisher ergab sich aber nicht die Errichtung des dringend benötigten Fußwerges.

 

Ich möchte gerne wissen:

1. Welche konkreten Gründe verhinderten seit nunmehr fünf Jahren die Errichtung eines Fußweges an der Waldorfschule?

 

2. Wann wird es eine zufriedenstellende Lösung für das Problem geben?

 

3. Welche Kosten trägt die Landeshauptstadt Magdeburg für die Planung, Errichtung des Fußweges und folgende Kosten (Reinigung, Instandhaltung etc.), welche Kosten kämen auf die Walddorfschule zu?  

 

 

Ich bitte um kurze mündliche und ausführliche schriftliche Beantwortung.

 

 

Marcel Guderjahn

stellv. Fraktionsvorsitzender

Stadtrat

Fraktion Gartenpartei/Tierschutzallianz

.